Protestpause bei «Facts»
Aktualisiert

Protestpause bei «Facts»

«Ernsthafte Verhandlungen statt unverbindliche Gespräche» fordert die Belegschaft von «Facts» vom Zürcher Tamedia-Verlag. Grund: Tamedia verzichtet auf einen Sozialplan.

Den Forderungen Nachdruck verleihen soll eine einstündige Protestpause am Dienstagnachmittag. Bereits zwei Mal hätten die Mitarbeitenden von «Facts» Verhandlungen mit der Geschäftsleitung der Tamedia, zu dem auch «20 Minuten» gehört, für einen Sozialplan eingefordert, schreibt die Mediengewerkschaft comedia in einem Communiqué. Tamedia sagte «ein Gespräch» für Dienstagabend zu. Tamedia stellt «Facts» nach zwölf Jahren auf Ende Juni aus ökonomischen Gründen ein. In Redaktion und Verlag werden 53 Stellen abgebaut. Betroffen sind 64 Mitarbeitende. (sda)

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