Messie: Prozess um 13 Tonnen Grümpel
Aktualisiert

MessieProzess um 13 Tonnen Grümpel

13 Tonnen Unrat hatten die Behörden letzten Sommer aus einem Zweizimmer-Haus und einem Garten eines Messie – einer zwanghaften Sammlerin von wertlosen Dingen – herausgetragen.

Die betroffene Frau, heute 85-jährig, hat immer noch Mühe damit, ihr Hab und Gut verloren zu haben. «Am meisten vermisse ich mein gerahmtes Herzsujet-Bild und das Gebetsbuch des Dritten Ordens», sagte sie gegenüber dem «Oltner Tagblatt». Alles habe man ihr weggenommen, sogar den Fernseher. Noch schlimmer: Die Aktion der Gemeinde Biberist kostete die Frau 30 000 Franken. «Völlig unverhältnismässig», befand ihr Anwalt, die Frau klagte gegen die Gemeinde. Die Aussöhnungsverhandlung endete mit einem gerichtlichen Vergleich, den die Gemeinde jedoch ablehnte. Jetzt kommt es zum Prozess.

sah

Deine Meinung