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Prügelei unter Mädchen: Ein Schulhaus in Angst

Ein Streit zweier Mädchen im Utenbergschulhaus drohte zu eskalieren – als ihre Freunde die Messer zückten, kam es zur Panik. Nun bleiben Kinder zu Hause, die Polizei sichert das Schulgelände.

Bereits am Sonntag kam es beim Parkplatz unterhalb des Utenbergschulhauses zu massiven Handgreiflichkeiten. Zwei junge Mädchen gingen aufeinander los, wurden handgreiflich und organisierten per Natel «ihre starken Freunde». Diese hätten dann Messer gezückt und Drohungen ausgestossen: Es kam zum lauten Eklat. Ein Elternteil reichte daraufhin Anzeige ein.

Pikettoffizier Heinz Steiner: «Die Befragungen sind noch in vollem Gange. Es gibt aber sehr widersprüchliche Aussagen zum Geschehenen.» Am Montag schien es dann, als würde sich der Konflikt aufs Schulareal ausweiten. Dazu eine Schülerin: «Nach der Schule tauchten so Typen auf, die machten mir mega Angst.» Aus den Typen wurden in den Schilderungen «Schläger» und dann «Nazis».

Einige Eltern holten darauf ihre Kinder von der Schule ab, andere schickten sie erst gar nicht hin. Schulhausleiter Richard Holenstein reagierte sofort: «Die Pausen konnten im Schulhaus verbracht werden und wir waren auf dem Pausenplatz präsent.» Zudem waren gestern der Quartierpolizist und zwei Beamte in Zivil bei der Schule postiert.

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