Aktualisiert 12.03.2020 11:36

Jubel im LotussitzPSG-Spieler veräppeln Haaland

Rund um das Spiel in Paris gab es am Mittwoch Provokationen aus beiden Lagern. Und eine Feier mit Tausenden Fans nach dem Geisterspiel.

von
mrm

Versammelt zum Veräppeln: Die PSG-Spieler imitieren nach dem Rückspiel Erling Haalands Jubel aus dem Hinspiel. (Video: Twitter)

Es war ein seltsamer Abend am Mittwoch in Paris. Vor leeren Rängen standen sich PSG und Borussia Dortmund gegenüber, die Stimmung im Geisterspiel liess kaum erahnen, welche Intensität die beiden Teams im Achtelfinal-Rückspiel an den Tag legten. Nach dem 2:1-Sieg Dortmunds vor drei Wochen im Hinspiel war Doppeltorschütze Erling Haaland in aller Munde – inklusive seines exzentrischen Jubels in «Meditationspose».

Der BVB blieb dann im Geisterspiel erschreckend schwach, PSG ging durch Neymar in Führung, doppelte durch Juan Bernat noch vor der Pause nach. Der Brasilianer Neymar nahm Haalands Pose bereits nach seinem Tor zum 1:0 ein, nach dem Spiel posierte die ganze Mannschaft für den Fotografen, der Pariser Stadtclub twitterte das Bild auf seinem offiziellen Kanal.

Thilo Kehrer, Deutscher in Diensten des PSG, wollte die Reaktion nicht überbewerten. «Es gehört dazu, dass man sich ein bisschen revanchiert», sagte der Verteidiger, der einst für den Dortmunder Erzrivalen Schalke gespielt hatte. Auch in der Kabine nach dem Spiel grüssten diverse PSG-Spieler noch einmal mit dem Jubel im Lotussitz.

Offenbar hat sich Haaland am Vorabend des Spiels via Snapchat zu einem kleinen Seitenhieb an Neymar hinreissen lassen. Dessen Retourkutsche ebenfalls via soziale Medien folgte dann auf dem Fuss.

Analog gejubelt wurde tatsächlich auch noch, nach dem Spiel. Mit Tausenden Fans feierten die PSG-Spieler ihren ersten Einzug in den Viertelfinal der Champions League seit vier Jahren. Die riesige Versammlung vor dem Parc des Princes führte das zuvor zwecks einer Eindämmung des Coronavirus angesetzte Geisterspiel ad absurdum.

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