Erfolglose Fahndung: «Psychi»-Ausbrecher weiter auf der Flucht
Aktualisiert

Erfolglose Fahndung«Psychi»-Ausbrecher weiter auf der Flucht

Erneut hat sich ein gemeingefährlicher Häftling einfach aus dem Staub gemacht. Der Psychiatrie-Patient in Basel soll früher schon Polizisten angegriffen haben.

Der Ausbrecher konnte in der Basler Psychiatrie einen 3,5 Meter hohen Zaun überwinden, obschon er von zwei Pflegern begleitet wurde. (Symbolbild: Keystone)

Der Ausbrecher konnte in der Basler Psychiatrie einen 3,5 Meter hohen Zaun überwinden, obschon er von zwei Pflegern begleitet wurde. (Symbolbild: Keystone)

Gut 48 Stunden ist der aus der Basler Psychiatrie ausgebüxte und als gemeingefährlich eingestufte Straftäter auf der Flucht. Bislang fehlt von ihm jede Spur. «Es sind zwar einige Hinweise eingegangen. Leider hat sich daraus keine heisse Spur ergeben», sagt der Basler Polizeisprecher Klaus Mannhart zu 20 Minuten Online.

Am Mittwoch ist der Mann aus dem Spazierhof der Anstalt geflohen. Obschon der im Kanton Bern verurteilte Häftling von zwei Pflegern begleitet wurde, konnte er einen 3,5 Meter hohen Sicherheitszaun «überwinden.»

Laut «Blick» soll es sich beim Ausbrecher um einen 35-jährigen Mann handeln, der seine kriminelle Karriere mit Drogendelikten begonnen hatte. Es folgte ein Aufenthalt in einer Stiftung zur Wiedereingliederung von Sträflingen. Ende 2006 soll ihn seine Frau wegen Körperverletzung angezeigt haben. Die Situation eskalierte: Nachdem er eine Nachbarin mit dem Tod bedroht hatte, wollte ihn die Polizei verhaften. Dabei soll er etliche Beamte brutal niedergeschlagen haben. 2007 ist er zu einer stationären therapeutischen Massnahme verurteilt worden.

Behörden wollen informieren

Die Berner Behörden haben bislang weder ein Fahndungsfoto noch Details zum Ausbrecher publiziert. Es wurde bloss kommuniziert, dass vom Mann «keine unmittelbare Gefährdung» der Öffentlichkeit ausgehe und es sich um einen «behandelbaren» Delinquenten handle.

Etwas Licht ins Dunkeln wollen die Behörden offenbar doch bringen: Die Psychiatrische Klinik sowie die Berner Behörden informieren am Nachmittag an einer Pressekonferenz über die neuesten Erkenntnisse und Hintergründe der Flucht.

20 Minuten Online hält Sie auf dem Laufenden.

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