Aktualisiert 30.11.2011 19:44

«Wer wird Millionär?»

Publikumsjoker - Warum flog er raus?

Am Dienstagabend startete die Schweizer Version von «Wer wird Millionär?». Doch statt des beliebten Publikumsjokers gab es die Hilfe des Rates der Weisen.

von
Isabelle Riederer

Bei der Premiere von «Wer wird Millionär?» auf 3+ waren die Zuschauer überrascht. In der neuen Schweizer Version der Millionenshow gibt es keinen Publikumsjoker mehr, stattdessen einen Rat der Weisen. Das liegt womöglich an den deutschen Studiogästen - denn die Sendung wird auf Schweizerdeutsch aus Kostengründen in Köln produziert. Und während die Schweizer Zuschauer im Studio mitfiebern, verstehen manche deutsche Studiogäste nur Bahnhof. Ein Publikumsjoker könnte in diesem Fall zur Raterunde werden.

Die Weisen sind stärker als das Publikum

3+-Chef Dominik Kaiser wollte dazu keine Stellung nehmen und erklärt: «Wir wollten uns von der deutschen Version etwas abheben und haben uns für die etwas teurere Variante mit dem ‹Rat der Weisen› entschieden. Mir gefällt das neue Element in den Sendungen sehr gut.» Ist dieser Rat denn wirklich hilfreicher als das Publikum im Studio? «Die drei sind ausgewiesene Experten und verfügen über ein sehr hohes Allgemeinwissen», so Kaiser gegenüber 20 Minuten Online und weiter: «Die Weisen sind aus unsere Sicht der stärkere und zuverlässigere Joker.»

Finanzielles Aus durch mehrere Millionengewinne?

Dennoch ist die Premiere von «Wer wird Millionär?» geglückt, auch wenn keiner der Kandidaten das Studio als Millionär verliess. Doch was wäre eigentlich, wenn die Kandidaten in den nächsten Sendung so richtig abräumen? «Die Chance, dass mehrere Mitspieler gleich nacheinander die Million abholen, ist extrem gering, aber natürlich ist es theoretisch möglich», so Kaiser. «Wir haben im ersten Schritt nur drei Sendungen produziert. Das Risiko war damit von der Menge her klar limitiert. Wir hätten auch bei mehreren Millionengewinnen natürlich den Gewinn ausbezahlt und 3+ würde auch dann noch weitersenden.»

Wie gut kam die erste Sendung von «Wer wird Millionär?» bei den Zuschauern an? 3+-Chef Dominik Kaiser gibt Auskunft: «Über 240‘000 Zuschauer haben in die Sendung reingezappt und etwas mehr als 100‘000 Zuschauer haben im Schnitt jeweils gleichzeitig zugesehen. In den Schweizer Städten war die Sendung mit über 10% Marktanteil bei den 15-49 Jährigen besonders beliebt.»

Wie gut kam die erste Sendung von «Wer wird Millionär?» bei den Zuschauern an? 3+-Chef Dominik Kaiser gibt Auskunft: «Über 240‘000 Zuschauer haben in die Sendung reingezappt und etwas mehr als 100‘000 Zuschauer haben im Schnitt jeweils gleichzeitig zugesehen. In den Schweizer Städten war die Sendung mit über 10% Marktanteil bei den 15-49 Jährigen besonders beliebt.»

Wie gut kam die erste Sendung von «Wer wird Millionär?» bei den Zuschauern an? 3+-Chef Dominik Kaiser gibt Auskunft: «Über 240‘000 Zuschauer haben in die Sendung reingezappt und etwas mehr als 100‘000 Zuschauer haben im Schnitt jeweils gleichzeitig zugesehen. In den Schweizer Städten war die Sendung mit über 10% Marktanteil bei den 15-49 Jährigen besonders beliebt.»

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