Max und Moritz: «Puff-Pekinesen» erkunden die weite Welt
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Max und Moritz«Puff-Pekinesen» erkunden die weite Welt

Im Dezember 2014 entdeckte ein Bauarbeiter in Buchs SG zwei völlig verfilzte Pekinesen. Mittlerweile haben Max und Moritz ein neues Zuhause und sind putzmunter.

von
jeh
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Max und Moritz entdecken die weite Welt
Max und Moritz entdecken die weite Welt

Mit ihrer neuen Besitzern Isabelle Oertle, entdecken die beiden Pekinesen Max und Moritz die Welt. So zum Beispiel...

Familie Oertle
...Nizza,...

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Familie Oertle
...Monte Carlo oder...

...Monte Carlo oder...

Familie Oertle

«Ich bin so froh, dass Max und Moritz eine neue Besitzerin gefunden haben», sagt Tierschützerin Edith Zellweger aus Salez im Rheintal. Sie nahm im Dezember 2014 die zwei völlig verfilzten Pekinesen auf, die ein Bauarbeiter in traurigem Zustand bei einem Bordell gefunden hatte, päppelte die Vierbeiner auf und suchte einen neuen Platz für die beiden. Im Februar 2015 wurde sie bei Isabelle Oertle aus St. Gallen fündig. «Mit ihr habe ich das goldene Los gezogen», sagt Zellweger. Sie sei sehr verantwortungsvoll.

Max und Moritz im Wallis

Oertle selber freut sich über ihre neuen Haustiere. «Sie sind eine Bereicherung für mich und meine Familie», so die 45-jährige Kreditoren-Sachbearbeiterin. Da sie zu 100 Prozent arbeitet, kümmern sich auch ihre Eltern liebevoll um die Tiere. «Man merkt es meiner Mutter an, wie gut ihr Max und Moritz tun. Dank ihnen lernt sie beim Gassi-Gehen neue Menschen kennen und ist draussen in der Natur», freut sich Oertle.

Wann immer es geht, werden die beiden Wuschel ausgeführt. Auch in den Ferien dürfen Max und Moritz nicht fehlen. «Drei Wochen nachdem wir sie bekommen haben sind wir mit ihnen nach Südfrankreich gefahren», so die neue Hunde-Mama. In den nächsten Tagen steht der nächste Ausflug auf dem Programm: «Wir werden sie mit ins Wallis nehmen», sagt Oertle.

Teil der Familie

Auf Max und Moritz aufmerksam wurde sie durch die Berichte in 20 Minuten. «Da ich immer schon ein Hundefreund war, habe ich einfach mal bei Frau Zellweger nachgefragt», so Oertle. Es habe alles sofort gepasst, obwohl Mama Oertle zu Beginn noch skeptisch war. «Sie war sich unsicher, weil es gleich zwei Hunde waren», so Isabelle Oertle. Eingelebt hätten sich die beiden sofort. Die Sache habe sich für alle Beteiligten gelohnt. «Wir werden Max und Moritz mit Sicherheit nicht mehr hergeben, sie sind ein Teil unseres Lebens.»

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