«Tokyo!»: Pulsierendes Tokyo
Aktualisiert

«Tokyo!»Pulsierendes Tokyo

Drei Regisseure erzählen drei Geschichten in der japanischen Metropole.

Nach «Paris, je t'aime» und noch vor «New York, I Love You» kommt diese dreiteilige Hommage an die Stadt Tokyo ins Kino: Michel Gondry inszeniert die Geschichte eines Liebespaars, das zwischenzeitlich in der Mini-Wohnung einer Kollegin hausen darf. Weiter gehts mit einem Gnom namens Merde (Denis Lavant), der die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt. Als er endlich gefangen wird, blüht ihm der Prozess. Zuletzt noch die Geschichte eines Mannes, der sich total von der Aussenwelt abgeriegelt hat.

Die drei Stories sind spannend, stellenweise herrlich skurril inszeniert und überzeugen immer wieder mit originellen Einfällen. Wenn sich etwa eine Frau in einen Stuhl (!) verwandelt oder die Premiere eines neuen Kunstfilms in einem Pornokino stattfindet, dann lohnt sich ein näheres Hinsehen ganz besonders.

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