Beliebter Puma «Brad Pitt» aus Los Angeles eingeschläfert

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Los Angeles, USA«Die coolste Katze von L.A.» lebt nicht mehr

Seit 2012 lebte der wilde Berglöwe «Brad Pitt» im Griffith Park in der Stadt und wurde dann bald zum Maskottchen von Los Angeles. Nach einem Unfall – wohl mit einem Auto – musste er eingeschläfert werden.

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2012 war der Puma P-22 zum ersten Mal im Griffith Park in Los Angeles beobachtet worden.

2012 war der Puma P-22 zum ersten Mal im Griffith Park in Los Angeles beobachtet worden.

via REUTERS
Der Park ist ein neun Quadratkilometer grosses Areal, das von Autobahnen umgeben ist.

Der Park ist ein neun Quadratkilometer grosses Areal, das von Autobahnen umgeben ist.

Screenshot Google Maps
Seither wurde der Puma zu einer Art Maskottchen der Stadt.

Seither wurde der Puma zu einer Art Maskottchen der Stadt.

AFP

Darum gehts

  • Der Puma P-22, das Maskottchen von Los Angeles, ist tot.

  • Am Samstag wurde P-22 nach einem Unfall, bei dem der Puma sich einen Schädelbruch zuzog, eingeschläfert.

  • In der Stadt ist die Trauer gross. P-22 soll «die coolste Katze von L.A.» gewesen sein.

Die US-Metropole Los Angeles hat eine Art Maskottchen verloren. Der mehr als ein Jahrzehnt lang wild im Stadtpark lebende Puma P-22 wurde am Samstag nach einem Unfall – wohl mit einem Auto – eingeschläfert, wie die «Los Angeles Times» berichtete. Ausserdem habe das geschätzt zwölf Jahre alte Tier an mehreren Krankheiten gelitten. Am Montag war die Wildkatze eingefangen worden, weil sie zuletzt drei Hunde angefallen hatte. Das führten Experten auf die Krankheiten zurück.

Der beliebte Puma, der auch «Brad Pitt» genannt wurde, war 2012 zum ersten Mal im städtischen Griffith Park – einem von Autobahnen umgebenen rund neun Quadratkilometer grossen Areal – aufgetaucht. P-22 soll damals etwa zwei Jahre alt gewesen sein. Der Tierfotograf Steve Winter stellte mehrere Infrarot-Kameras in dem Park auf und es gelang ihm unter anderem, ein Foto aufzunehmen, das den Puma mit dem berühmten Hollywood-Schriftzug im Hintergrund zeigt. P-22 wurde zum Gesicht einer internationalen Kampagne zur Rettung der bedrohten Pumas in Südkalifornien.

Puma hatte Herz-, Nieren- und Lebererkrankung

Zuletzt jedoch war es dem Raubtier schlecht ergangen: Untersuchungen hätten eine Schädelfraktur, eine Verletzung des rechten Auges und innere Organschäden gezeigt. Zudem habe P-22 an einer Herz-, Nieren- und Lebererkrankung gelitten. Fans des Pumas hatten bis zuletzt gehofft, der Puma könnte in ein Naturschutzgebiet gebracht werden.

Die Trauer über den Verlust war gross. Ein Kongressabgeordneter nannte P-22 ein «geliebtes Maskottchen», ein Biologe ihn einen «ikonischen Botschafter für die Tierwelt». Und ein anderer Fan twitterte, der zwölfjährige Junggeselle mit den faszinierenden Augen sei eindeutig «die coolste Katze von L.A.» gewesen. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom erklärte, dass das Überleben von P-22 «auf einer Insel der Wildnis im Herzen von Los Angeles Menschen auf der ganzen Welt in seinen Bann gezogen und die Bemühungen zum Schutz unserer vielfältigen einheimischen Arten und Ökosysteme neu belebt hat» .

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(DPA/smk)

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