Sportausrüster: Puma-Gewinn bricht um 94 Prozent ein
Aktualisiert

SportausrüsterPuma-Gewinn bricht um 94 Prozent ein

Die Wirtschaftskrise hat dem Sportausrüster Puma im ersten Quartal einen Gewinneinbruch um fast 94 Prozent eingebracht.

Von Januar bis März sei nur noch ein Konzerngewinn von 5,6 Millionen Euro erwirtschaftet worden, nach 90,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, teilte Europas Nummer zwei am Freitag in Herzogenaurach mit. Das Betriebsergebnis (Ebit) ging von knapp 126 Millionen Euro auf 4,0 Millionen Euro zurück. Als Ursache nannte Puma ein Kostensenkungsprogramm, für das einmalig Aufwendungen in Höhe von 110 Millionen Euro angefallen seien.

Bis 2011 sollen damit allerdings jährlich bis zu 150 Millionen Euro eingespart werden. Der Konzernumsatz stieg um 3,6 Prozent auf 697,4 Millionen Euro.

Eine Prognose für das Gesamtjahr gibt Puma weiterhin nicht ab. «Nach insgesamt 14 Jahren Wachstum in Folge zeichnet sich 2009 als Jahr der Konsolidierung ab», erklärte das Unternehmen weiter. Aufgrund der weltweiten Rezession sei davon auszugehen, dass das Geschäft im weiteren Jahresverlauf schwierig bleiben werde. Puma habe das klare Ziel, die Kostenstruktur den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anzupassen. Erste positive Impulse werden für 2010 erwartet, wenn die Fussballweltmeisterschaft in Südafrika stattfindet. (dapd)

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