Aktualisiert 24.01.2008 11:29

Puma rettet 2007 im Schlussspurt

Der Sportartikelkonzern Puma ist im Weihnachtsgeschäft zu alter Form aufgelaufen. Nach einem eher schleppenden Jahresverlauf zogen die Geschäfte im Schlussquartal 2007 wieder kräftig an.

Der Umsatz stieg im Zeitraum von Oktober bis Dezember um zehn Prozent auf 504 Mio. Euro, wie die französische Puma-Mutter, der Luxusgüterkonzern PPR, am Donnerstag in Paris mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur mit 479 Mio. Euro gerechnet.

Der Konzern war sich über Jahre bis 2007 an hohe Wachstumsraten gewöhnt. Wie andere Sportausrüster schwächelt Puma vor allem in den USA.

Zu schaffen macht ihnen dort die Krise des US-Sportschuhhändlers Foot Locker. Dieser will mehrere hundert Läden schliessen und baut massiv Lagerbestände ab. Bei Nike, Adidas und Puma werden deswegen kaum noch neue Waren bestellt und Aufträge teilweise storniert.

Daher hatte Puma-Chef Jochen Zeitz das Jahr 2007 mehrfach als «Herausforderung» bezeichnet und nur einen Umsatzanstieg um wenige Prozent angepeilt. Puma kam im Gesamtjahr auf Erlöse von 2,37 Mrd. Euro. Das entspricht in etwa dem Niveau von 2006.

(sda)

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