Aktualisiert

TierschutzPutin beringt Beluga-Wal

Der russische Regierungschef Wladimir Putin hat eigenhändig einen Peilsender an einem Beluga-Wal angebracht.

Der Ministerpräsident habe am Freitag auf der russischen Pazifik-Insel Schkalow Walforscher besucht, berichtete die Nachrichtenagentur Interfax.

Putin wurde nicht gefressen

Dann sei er in einen Neoprenanzug geschlüpft und habe gemäss den Anweisungen der Wissenschaftler einen Sender an dem Höcker der Beluga-Dame Dascha angebracht. Vor dem Tauchgang fragte der bis zum Bauch im Wasser stehende Putin scherzhaft: «Sie wird uns wohl nicht fressen, oder?» «Die frisst keinen, aber sie könnte Sie vollspritzen», entgegnete ein Forscher.

Putin erfüllte seine Mission. «Sei nicht mehr böse», sagte er laut Nachrichtenagentur RIA Nowosti anschliessend zu dem Meeressäuger. Putin und ein paar Fischer liessen Dascha schliesslich ins offene Meer frei.

Der russische Regierungschef präsentiert sich gern als zupackender Naturliebhaber. Anfang des Jahres hatte er bei Umweltschützern mit seiner Äusserung Applaus geerntet, die Jagd von jungen Robben sei ein «blutiges Geschäft». Vergangenen Herbst waren im Fernsehen Bilder von Putin zu sehen, wie er einen jungen Tiger knuddelt. Er hatte das Tier zum Geburtstag geschenkt bekommen.

(sda)

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