Moskau: Putin besucht erstmals in der Ukraine verletzte russische Soldaten

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MoskauPutin besucht erstmals in der Ukraine verletzte russische Soldaten

Zum ersten Mal hat der russische Präsident Wladimir Putin Sodalten besucht, die bei ihrem Einsatz in der Ukraine verletzt worden sind. Auch Verteidungsminister Schoigu nahm am Besuch teil.

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Der russische Präsident Wladimir Putin hat ein Moskauer Militärkrankenhaus besucht.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat ein Moskauer Militärkrankenhaus besucht.

AFP
Dabei unterhielt er sich mit bei der Invasion in der Ukraine verletzten Soldaten.

Dabei unterhielt er sich mit bei der Invasion in der Ukraine verletzten Soldaten.

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Er sprach mit ihnen über ihre Heimatstädte und ihre Familiensituation.

Er sprach mit ihnen über ihre Heimatstädte und ihre Familiensituation.

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Darum gehts

  • Zusammen mit Verteidigungsminister Schoigu hat Wladimir Putin in der Ukraine verwundete russische Soldaten besucht.

  • Es war der erste solche Besuch Putins seit dem Einfall russischer Truppen in der Ukraine.

  • Bei seinem Besuch bezeichnete Putin die Soldaten als Helden.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat erstmals beim Militäreinsatz in der Ukraine verletzte Soldaten besucht. Bei seinem Besuch in einem Moskauer Militärkrankenhaus unterhielt sich der Staatschef mit mehreren Soldaten über ihre Heimatstädte und ihre Familiensituation, wie am Mittwoch im russischen Fernsehen zu sehen war. Die Soldaten standen aufrecht neben ihren Betten, ihre Verletzungen waren nicht sichtbar.

«Diese Menschen sind alle Helden»

«Diese Menschen, die ihre Gesundheit, ihr Leben für die Bevölkerung und die Kinder im Donbass, für das Wohl Russlands riskieren, sie alle sind Helden», sagte Putin im Anschluss bei einem Treffen mit Regierungsbeamten. Verteidigungsminister Sergej Schoigu nahm an dem Besuch drei Monate nach Beginn der russischen Offensive gegen das Nachbarland ebenfalls teil.

Russland macht nur selten Angaben zur Zahl der Opfer im Ukraine-Konflikt. Die letzten Zahlen wurden am 25. März veröffentlicht. Damals gab die Armee die Zahl der getöteten Soldaten mit 1351 an, die der Verletzten mit 3825. 

Einsätze konzentrieren sich auf Osten

Die Militäroffensive in der Ukraine verläuft nach Angaben russischer Behörden wie geplant. Moskau hatte allerdings angesichts des erbitterten ukrainischen Widerstands Ende März seine Offensive gegen Kiew aufgegeben und konzentriert seine Einsätze nun auf den Osten des Landes.

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(AFP/bre)

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