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WM 2018Putin meldet 25 Millionen Cyberattacken

Während der Fussball-Weltmeisterschaft kam es laut Kreml zu mehreren Hackerangriffen. Ziel waren die Informationsstrukturen des Landes.

von
kaf
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Putin bezeichnete die mutmassliche Abwehr der Angriffe als «Erfolg», für den «alle unsere Kräfte» verwendet worden seien. Die WM war am Sonntag mit dem Finale zwischen Frankreich und Kroatien in Moskau zu Ende gegangen.

Putin bezeichnete die mutmassliche Abwehr der Angriffe als «Erfolg», für den «alle unsere Kräfte» verwendet worden seien. Die WM war am Sonntag mit dem Finale zwischen Frankreich und Kroatien in Moskau zu Ende gegangen.

AP/Yuri Kadobnov
Frankreich bezwingt Kroatien 4:2 und ist zum zweiten Mal Weltmeister.

Frankreich bezwingt Kroatien 4:2 und ist zum zweiten Mal Weltmeister.

AP/Martin Meissner
Frankreichs Tolisso hält den Pokal in die Höhe.

Frankreichs Tolisso hält den Pokal in die Höhe.

AP/Martin Meissner

Russland ist nach Regierungsangaben während der einmonatigen Fussball-Weltmeisterschaft das Ziel von knapp 25 Millionen Cyberattacken gewesen. Ziel der Angriffe waren die Informationsstrukturen des Landes, die in Verbindung mit der WM standen, teilte der Kreml am Montag mit.

Über die Herkunft der Angriffe, die durchweg abgewehrt worden seien, machte der Kreml zunächst keine Angaben. Staatschef Wladimir Putin hatte demnach die russischen Sicherheitsdienste bereits am Sonntag informiert.

Der Kreml veröffentlichte die Äusserung Putins bei den Sicherheitsdiensten am Montag. Um welche Art von Angriffen es sich handelte, blieb ebenfalls offen. Putin bezeichnete die mutmassliche Abwehr der Angriffe als «Erfolg», für den «alle unsere Kräfte» verwendet worden seien. Zum Vergleich: Während der Olympischen Spiele 2008 in Peking wurden in China pro Tag etwa 12 Millionen Hackerangriffe registriert, gesamthaft etwa 190 Millionen.

Die WM war am Sonntag mit dem Finale zwischen Frankreich und Kroatien in Moskau zu Ende gegangen.

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A wie Allstar Team: Wir starten mit einer Auswahl verhaltensauffälliger Fussballer. Im Tor nominieren wir Jordan Pickford, Englands ersten zuverlässigen Torhüter seit Einführung der Rückpassregel 1992. Die Abwehr bilden Stephan Lichtsteiner, auch bekannt als Doppeladler-Performer, Yerry Mina als kopfballstärkster Spieler sowie Mats Hummels wegen seiner witzigen Twitter-Kommentare. Im Mittelfeld stehen Valon Behrami (ungut: Heiratstermin während der WM), Sergej Milinkovic-Savic (bester Spitzname: SMS), Mohamed Amine Ben Amor (bester Nachname) sowie Rurik Gislason (Bild). Der Isländer gewann überlegen die Schönheitswahl («Mister Beckham»). Im Sturm stehen wir auf Abwechslung und nehmen Cristiano Ronaldo (traf nun an vier Weltmeisterschaften), Neymar (meiste Umdrehungen pro Sekunde) sowie Lionel Messi (bester Spieler ohne Tor in K.-o.-Spielen an vier Weltmeisterschaften - wenige Stunden später von Ronaldo eingeholt).

A wie Allstar Team: Wir starten mit einer Auswahl verhaltensauffälliger Fussballer. Im Tor nominieren wir Jordan Pickford, Englands ersten zuverlässigen Torhüter seit Einführung der Rückpassregel 1992. Die Abwehr bilden Stephan Lichtsteiner, auch bekannt als Doppeladler-Performer, Yerry Mina als kopfballstärkster Spieler sowie Mats Hummels wegen seiner witzigen Twitter-Kommentare. Im Mittelfeld stehen Valon Behrami (ungut: Heiratstermin während der WM), Sergej Milinkovic-Savic (bester Spitzname: SMS), Mohamed Amine Ben Amor (bester Nachname) sowie Rurik Gislason (Bild). Der Isländer gewann überlegen die Schönheitswahl («Mister Beckham»). Im Sturm stehen wir auf Abwechslung und nehmen Cristiano Ronaldo (traf nun an vier Weltmeisterschaften), Neymar (meiste Umdrehungen pro Sekunde) sowie Lionel Messi (bester Spieler ohne Tor in K.-o.-Spielen an vier Weltmeisterschaften - wenige Stunden später von Ronaldo eingeholt).

kein Anbieter/Julio Cortez
B wie Ballstreichler: Wird Kroatien Weltmeister, verdient es der wunderbare Luka Modric, die ewigen Weltfussballer Ronaldo und Messi bei der Wahl des besten Spielers 2018 zumindest herausfordern zu dürfen.

B wie Ballstreichler: Wird Kroatien Weltmeister, verdient es der wunderbare Luka Modric, die ewigen Weltfussballer Ronaldo und Messi bei der Wahl des besten Spielers 2018 zumindest herausfordern zu dürfen.

Keystone/Facundo Arrizabalaga
C wie CR7: Selbstverständlich hat der beste Fussballer der Welt einen eigenen Eintrag verdient. Er ging zwar früh heim. In der letzten WM-Woche gelang es Cristiano Ronaldo aber, die Schlagzeilen des Weltfussballs mit seinem Wechsel von Real Madrid zu Juventus Turin doch noch einmal zu dominieren.

C wie CR7: Selbstverständlich hat der beste Fussballer der Welt einen eigenen Eintrag verdient. Er ging zwar früh heim. In der letzten WM-Woche gelang es Cristiano Ronaldo aber, die Schlagzeilen des Weltfussballs mit seinem Wechsel von Real Madrid zu Juventus Turin doch noch einmal zu dominieren.

Keystone/Mohamed Messara

(kaf/afp)

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