Russland: Putin-Rede wegen Husten und Brustschmerzen angeblich mehrmals verschoben 

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RusslandPutin-Rede wegen Husten und Brustschmerzen angeblich mehrmals verschoben 

Der russische Präsident soll wegen gesundheitlicher Probleme Mühe bei der Aufzeichnung seiner Ansprache gehabt haben.

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Putin hat in einer Ansprache die teilweise Mobilmachung von russischen Reservisten für den Ukrainekrieg angekündigt.

Putin hat in einer Ansprache die teilweise Mobilmachung von russischen Reservisten für den Ukrainekrieg angekündigt.

AFP
Die Rede war ursprünglich für Dienstagabend angesagt.

Die Rede war ursprünglich für Dienstagabend angesagt.

Screenshot/RIA
Angeblich waren es gesundheitliche Komplikationen, die eine frühere Aufzeichnung verhinderten.

Angeblich waren es gesundheitliche Komplikationen, die eine frühere Aufzeichnung verhinderten.

.via REUTERS

Darum gehts

  • Gerüchten zufolge hat Wladimir Putin seine Rede aufgrund gesundheitlicher Komplikationen verschoben.

  • Andere gehen davon aus, dass er sich Zeit verschaffen wollte, um die Entscheidung nochmals zu überdenken.

  • Drei  Schlüsselfiguren sollen zudem damit gedroht haben, wegen der Eskalation des Präsidenten zurückzutreten.

Wladimir Putin musste seine Ansprache im Fernsehen angeblich mehrmals neu aufzeichnen. Der russische Präsident soll im Vorfeld seiner um 13 Stunden verschobenen Fernsehansprache, in der er eine «teilweise Mobilisierung des Militärs» anordnete und davor warnte, dass er in Bezug auf Atomwaffen «nicht blufft», unter Hustenanfällen und Brustschmerzen gelitten haben, wie «Daily Mail» berichtet.

Die Informationen stammen aus dem «General SVR»-Kanal auf Telegram, welcher von einem ehemaligen Kreml-Insider betrieben werden soll. Im Kanal wurde demnach auch die Mobilisierung vorausgesagt. Weiter wird im Kanal behauptet, drei  Schlüsselfiguren hätten damit gedroht, wegen der dramatischen Eskalation des Präsidenten zurückzutreten – darunter die Chefin der russischen Zentralbank, Elvira Nabiullina.

Mehrere Aufzeichnungsversuche durch Husten unterbrochen

Auf dem Telegramm-Kanal hiess es: «Putin hatte sich zurückgezogen, um den Text für seine Rede zu schreiben, und verweilte bis zum Beginn der Aufzeichnung. Als der Präsident herauskam und die Vorbereitungen für die Aufnahmen begannen, begann er häufig zu husten.» Mehrere Versuche, die Rede aufzuzeichnen, seien dann durch den Husten vereitelt worden.

«Nach dem vierten erfolglosen Versuch, die Rede aufzunehmen, wurden die Ärzte zum Präsidenten gerufen, bei denen Putin zusätzlich über Schmerzen in der Brust klagte.» Die Ärzte haben ihm geraten, die Aufnahmen zu verschieben und sich mit ihnen untersuchen zu lassen, was er auch tat.

Probleme nur vorgetäuscht?

Angeblich herrscht bei Personen aus dem inneren Kreis des Präsidenten die Theorie vor, dass Putin ein gesundheitliches Problem vortäuschte, um die Dreharbeiten zu verschieben und seine Entscheidungen zu überdenken. In seiner Rede kündigte Putin an, dass die 25 Millionen Reservisten nicht mehr aus Russland fliehen dürfen, was viele loyale Beamte zutiefst schockierte.

In einem Bericht heisst es, Putin sei über die Unruhe in den Eliten und die «stille Panik» in weiten Teilen des Establishments informiert. Seine höchsten politischen und sicherheitspolitischen Funktionäre sollen die Entscheidung des Präsidenten «ohne Begeisterung» aufgenommen haben.

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(bre)

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