Verwandte in Italien: Putins Cousine will Italiens Politik aufmischen
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Verwandte in ItalienPutins Cousine will Italiens Politik aufmischen

Blond, jung und ehrgeizig: Die italienische Politikerin Adelina Putin will mit ihrem prominenten Familiennamen Profit machen.

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Adelina Putin sagt, sie sei eine Cousine des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Jetzt will sie in die Italienische Politik einsteigen. Ihr Wahlslogan: «Wer schon immer Putin wählen wollte, der kann das jetzt tun».

Adelina Putin sagt, sie sei eine Cousine des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Jetzt will sie in die Italienische Politik einsteigen. Ihr Wahlslogan: «Wer schon immer Putin wählen wollte, der kann das jetzt tun».

Facebook/Adelina Putin
Als Kandidatin der rechtsaussen Partei Fratelli d'Italia kommt ihr der prominente Nachname wie gerufen. Die Blondine baut darauf ihre Polit-Karriere auf.

Als Kandidatin der rechtsaussen Partei Fratelli d'Italia kommt ihr der prominente Nachname wie gerufen. Die Blondine baut darauf ihre Polit-Karriere auf.

Facebook/Adelina Putin
Von ihren politischen Zielen ist nicht so viel bekannt. Dafür gibt es Tonnen von Fotos...

Von ihren politischen Zielen ist nicht so viel bekannt. Dafür gibt es Tonnen von Fotos...

Facebook/Adelina Putin

Sie heisst Adelina Putin und behauptet, eine Cousine des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu sein. Als Kandidatin im norditalienischen Vicenza der rechtsaussen Partei Fratelli d'Italia kommt ihr der prominente Nachname gelegen. Denn die Blondine baut auf diesen Namen ihre Polit-Karriere auf: «Wer schon immer Putin wählen wollte, der kann das jetzt tun», lautet ihr Wahlslogan.

Im Interview mit Rai Radio 2 erzählt die Blondine weniger von ihren politischen Ambitionen, dafür mehr von sich selbst: «Ich bin überall tätowiert, vorne und hinten», sagt sie. «Am rechten Arm habe ich ein keltisches Kreuz und ein Spinnennetz. Und am Rücken habe ich ein Gedicht einritzen lassen.» Wer mehr sehen möchte, dürfe sich gerne ihr Facebook-Profil ansehen.

Sportlich wie der Cousin

Sie sei mit Wladimir Putin verwandt, versichert die Politikerin immer wieder. «Entfernt verwandt», präszisiert sie. Laut «Telegraph» könnte tatsächlich was dran sein: Im 18. Jahrhundert sind mehrere Handwerker aus dem Veneto, ihrer Heimatregion, vom russischen Zaren Peter der Grosse nach St. Petersburg bestellt worden, um die Stadt aufzubauen. Putin bedeutet in dem norditalienischen Dialekt soviel wie Kleinkind.

«Ich habe meinen Nachnamen schon immer gemocht, aber seit Wladimir Putin so berühmt ist, noch viel mehr», sagt Adelina. Und sie habe mit ihrem Namensvetter auch einiges gemeinsam: «Ich liebe Waffen and gehe zum Schiessstand. Ich mache Body Building und klettere».

Für Wladimir Putin empfindet sie «tiefe Bewunderung». Italien könne einen starken Führer wie den ehemaligen KGB-Spion gut gebrauchen, meint die Blondine. «Ich schätze seine Entschlossenheit und die Art, wie er Probleme löst.»

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