Verbotene Bilder: Qaasim Illi stand auf Pornos mit Gewalt und Kot
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Verbotene BilderQaasim Illi stand auf Pornos mit Gewalt und Kot

1200 Bilder mit sexueller Gewalt und menschlichen Ausscheidungen fand die Polizei bei IZRS-Vorstandsmitglied Qaasim Illi. Er wurde deswegen 2005 verurteilt.

von
ann
Abdel Azziz Qaasim Illi, Sprecher des Islamischen Zentralrats (IZRS), spricht im Dezember 2013 an der Jahreskonferenz des IZRS  in Genf. 2003 soll die Polizei bei ihm zu Hause 1200 verbotene pornografische Bilder mit sexueller Gewalt und menschlichen Ausscheidungen konfisziert haben. Illi wurde unter anderem deswegen 2005 verurteilt.

Abdel Azziz Qaasim Illi, Sprecher des Islamischen Zentralrats (IZRS), spricht im Dezember 2013 an der Jahreskonferenz des IZRS in Genf. 2003 soll die Polizei bei ihm zu Hause 1200 verbotene pornografische Bilder mit sexueller Gewalt und menschlichen Ausscheidungen konfisziert haben. Illi wurde unter anderem deswegen 2005 verurteilt.

Keystone/Martial Trezzini

Qaasim Illi, Vorstandsmitglied des Islamischen Zentralrats Schweiz (IZRS), wurde im Jahr 2005 unter anderem wegen Pornografie verurteilt, wie die «Weltwoche» schreibt. Der

Schweizer aus Schaffhausen war vor seiner Konversion zum Islam in der Technoszene aktiv und organisierte Partys. Ausserdem war er viele Jahre lang Mitglied der Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (Auns) und betrieb mehrere Websites mit judenfeindlichem Inhalt.

In diesem Zusammenhang sei er Ende 2005 wegen antisemitischer Rassendiskriminierung, mehrfacher Pornografie und Verstössen gegen das Waffengesetz rechtskräftig zu einem Monat Gefängnis bedingt und 200 Franken Busse verurteilt worden. Im Strafbefehl stehe, so die «Weltwoche», dass Illi auf seiner inzwischen gelöschten Website Pro-plo.org Juden mit «Sauen» verglich.

Ein Ordner mit der Bezeichnung «Kaviar»

Bei den Untersuchungen gegen Illi soll die Polizei aber nicht nur rassistisches Material gefunden haben, sondern im Juli 2003 auch drei CDs. Auf den Datenträgern soll sich verbotene Pornografie befunden haben. Genauer gesagt sexuelle Darstellungen mit Gewalt und menschlichen Ausscheidungen – insgesamt mehr als 1200 Bilder.

Einer der Ordner für die Bilder soll Illi mit dem Namen «Kaviar» bezeichnet haben. Das ist das allgemein bekannte Codewort für Sex mit menschlichem Kot. Illi sagte damals aus, dass er die Bilder zum Teil auch Kollegen über einen Server zugänglich gemacht habe.

«IZRS: Konversion zum Islam ist ein Prozess»

Nach dem Übertritt zum Islam soll er damit begonnen haben, die Bilder zu löschen. Zum Zeitpunkt der Sicherstellung war Illi bereits seit vier Monaten konvertiert. Dennoch befanden sich noch die gefundenen 1200 Bilder in seinem Besitz. Damals soll Illi bereits eine Anzeige wegen eines Verstosses gegen das Waffengesetz gehabt haben.Der Strafbefehl wurde vier Jahre vor der Gründung des IZRS gegen ihn erlassen.

20 Minuten konnte Qaasim Illi für eine Stellungnahme zu den Vorwürfen nicht erreichen. Dafür äussert sich IZRS-Generalsekretärin Ferah Ulucay schriftlich: «Der Islamische Zentralrat kommentiert grundsätzlich keine privaten Angelegenheiten. Gemäss der Darstellung in der ‹Weltwoche› wurde das verbotene Material im Juli 2003, also vor 13 Jahren und damit nur vier Monate nach Herr Illis Übertritt zum Islam sichergestellt. Für uns fehlt bei dieser Nachricht die Brisanz, ist doch hinlänglich bekannt, dass in der hiesigen Gesellschaft viele Jugendliche mitunter auch harte Pornografie konsumieren. Herr Illi war damals 21 Jahre alt, veranstaltete Techno-Partys und trieb sich in SVP-nahen Kreisen herum. Die Konversion zum Islam ist ein Prozess, wobei der gesamte Lebenswandel schrittweise umgestellt wird. Da kann es vorkommen, dass die korrekte Umstellung auf eine Sharia-konforme Lebensweise nicht über Nacht geschieht. Dies gilt wohl für jeden Konvertiten und jede Konvertitin.»

Sex ab welchem Alter?

Im Islam, so der IZRS, ist Sex vor der Ehe verboten. Dies führe bei vielen Jugendlichen zu erheblichen Spannungen zwischen Lust und Gewissen. In der Schweiz sei Sex ab 16 legal zulässig. Dagegen könne erst ab 18 geheiratet werden. So entstehe ein «zweijähriger Problembereich, der für Muslime in der Schweiz im Zweifelsfall nicht ideal gestaltbar ist».

Geschlechtsverkehr während der Menstruation?

Der Islam verbiete den Geschlechtsverkehr während der Menstruation. Diese bedeute aber einzig, dass der Koitus verboten sei. Dies lasse den Ehepartnern freien Spielraum für den Austausch von Zärtlichkeit oder sonstigen sexuelle Handlungen wie Petting. «Der direkte Kontakt mit Menstruationsblut muss jedoch vermieden werden.»

Verhütung im Islam?

Es gebe im Islam kein Verbot der Verhütung, so lange eine Schwangerschaft nicht für immer verunmöglicht werde. «Eine Sterilistation ist dementsprechend klar untersagt.

Ist Analverkehr erlaubt?

Analverkehr werde im Koran deutlich und direkt verboten, sowohl zwischen Mann und Frau wie auch zwischen Männern. «Manche Gelehrte nennen Analverkehr zwischen Mann und Frau die kleine Homosexualität.»

Ist Oralsex verboten?

Es gibt keine bekannten Quelltexte, die Oralsex verbieten. schreibt der IZRS. Im Westen sei diese Praxis weit verbreitet, zudem rät man dazu, sexuelle Bedürfnisse zu befriedigen, damit keine verborgenen Wünsche übrig bleiben. «Aussereheliche Affären werden oft durch eine allzu tabuhafte Ehebeziehung begünstigt.»

Sind Pornos erlaubt?

Pornografische Darstellungen zu konsumieren sei Muslimen verboten. Männer seien verpflichtet, beim Anblick einer Frau, ihren Blick zu senken und nicht in Gier und Lust auf sie zu starren. Wer eine Frau dennoch anstarre, mache sich der Unzucht schuldig. Ausserdem könne Pornografie mit psychischen Probleme, falschen Vorstellungen und sexueller Gewalt unter Jugendlichen in Zusammenhang gebracht werden.

Darf man sich selbst befriedigen?

Der sexuelle Trieb sei dem Menschen für die Fortpflanzung gegeben worden. Sexuelle Befriedigung solle deshalb innerhalb der Ehe stattfinden, so der IZRS. Darum sei Selbstbefriedigung höchstens ein vorübergehendes Mittel für den Schutz vor der Befriedigung in einer nicht erlaubten Beziehung.

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