Qualisieger Detroit Red Wings früh gescheitert
Aktualisiert

Qualisieger Detroit Red Wings früh gescheitert

Die Detroit Red Wings scheiterten in den NHL-Playoff erneut früh. Der überlegene Qualifikationssieger verlor in Edmonton das sechste Spiel der Achtelfinals 3:4 und unterlag den Oilers in der Serie 2:4. Für Edmonton ist es der erste Erfolg seit 1998 in einer Playoff-Serie.

Schon vor zwei Jahren und vor der einjährigen NHL-Pause («Lockout») war Detroit als Qualifikationssieger und Favorit ins Playoff gestartet - und scheiterte in den Viertelfinals am späteren Finalisten Calgary Flames.

Diesmal war die Mannschaft aus der Automobil-Metropole im Bundesstaat Michigan zunächst auf gutem Weg; die ersten beiden Partien gewannen die Amerikaner und hatten die nächste Runde vor Augen. Doch eine Rückenverletzung von Captain Steve Yzerman machte die Red Wings flügellahm. Ohne die lebende Legende verloren sie Spiel 4 und 5 (vor eigenem Publikum).

Bei der entscheidenden 3:4-Niederlage in Edmonton konnte sich der Favorit trotz der Präsenz Yzermans sowie einer 2:0- und 3:2- Führung nicht in ein siebtes Duell retten. Ales Hemsky traf im Powerplay zunächst zum 3:3-Ausgleich und markierte 66 Sekunden vor dem Ende den Siegestreffer; Hemsky hatte zuvor im Playoff kein Tor erzielt.

Playoff-Achtelfinals (best of 7). Western Conference. Am Montag: Edmonton Oilers (8. der Qualifikation) - Detroit Red Wings 4:3; Endstand 4:2. Anaheim Mighty Ducks - Calgary Flames 2:1; Stand 3:3.

(si)

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