Eine Reise durch die Jahrzehnte: Queen & Adam Lambert begeistern das Schweizer Publikum im Hallenstadion

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Eine Reise durch die JahrzehnteQueen & Adam Lambert begeistern das Schweizer Publikum im Hallenstadion

Queen & Adam Lambert sind mit ihrer «The Rhapsody Tour» auf Tour und nehmen die eingefleischten Fans auf eine Zeitreise. Im Hallenstadion spielen sie das einzige Schweizer Konzert. 

von
Salvatore Iuliano
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Queen & Adam Lambert sind seit über zehn Jahren zusammen auf der Bühne.

Queen & Adam Lambert sind seit über zehn Jahren zusammen auf der Bühne.

Anna Bila/ 20 Min
Es war das einzige Schweizer Konzert in Zürich.

Es war das einzige Schweizer Konzert in Zürich.

Anna Bila/ 20 Min
Das Konzert wurde mehrfach verschoben.

Das Konzert wurde mehrfach verschoben.

Anna Bila/ 20 Min

Darum gehts

  • Queen & Adam Lambert haben am Dienstag ein Konzert im Hallenstadion gespielt.

  • Es ist ihr einziges Schweizer Konzert.

  • Das Konzert wurde mehrfach verschoben.

  • Das Hallenstadion war fast komplett ausverkauft.

Nachdem das Konzert von Queen & Adam Lambert mehrfach verschoben wurde, haben es die Musiker am Dienstag nach Zürich ins Hallenstadion geschafft – ihr einziges Schweizer Konzert. Mit der «The Rhapsody Tour» begeisterten sie die eingefleischten Fans mit einer über zweistündigen Show. 

19.40 Uhr: Das Publikum klatscht in sehnlichster Erwartung auf die verspätete Band. Epische Orchestermusik erklingt. Der Vorhang mit der legendären Queen-Krone wird hochgezogen. Die Menge tobt. Die Konturen eines Gitarristen werden auf einem Bildschirm eingeblendet. Adam Lamberts (40) Stimme erklingt und wird von Gitarrenriffs begleitet. Der US-Sänger betritt die Bühne – in einem funkelnden schwarzen Pailletten-Smoking. Begleitet wird der Freddie-Mercury-Ersatz von einem Gitarrensolo vom Queen-Leadgitarristen Brian May (74). An den Drums der Queen-Schlagzeuger Roger Taylor (72). Sie spielen «Now I’m Here». Nahtlos geht es weiter mit «Tear It Up» und «Seven Seas Of Rhye». 

19.55 Uhr: May und Taylor setzen für den nächsten Song an – «Hammer To Fall». Erneut heizt May der Menge an der Spitze der Bühne ein. Eine unverwechselbare Melodie erklingt – «Somebody To Love». Die Menge hängt an Lamberts Lippen und singt mit. Lambert fordert die Menge dazu auf im Takt zu klatschen und die Strophe «Find me Somebody to Love» mitzusingen, ehe er die Fans das Lied weitersingen lässt. Es folgt «Killer Queen». Dafür hockt sich Lambert auf das Piano, spielt mit dem Licht und zieht dann einen schwarzen Fächer aus der Tasche. 

20.04 Uhr: «Bevor wir weitermachen, möchte ich, dass ihr alle für diese zwei Rocklegenden jubelt», ein gewaltiger Beifall bricht aus. May und Taylor verbeugen sich vor den Zuschauern. «Es ist für mich eine Ehre, jede Nacht mit ihnen auf der Bühne zu stehen. Trotzdem weiss ich, ich bin nicht Freddie. Versprecht ihr mir, dass wir zusammen Freddie zu Ehren laut zusammen singen?!» Es folgt «Don’t Stop me Now». Während des Songs spielt Lambert mit der Menge und tanzt zu den Riffs der Band. Die Menge dreht auf und jubelt und tanzt zu den Rockbeats der Weltstars. Im Anschluss folgt die Ballade «In The Laps Of The Gods», ehe der erste Akt mit einem Knall endet.

20.15 Uhr: Im zweiten Akt erklingt eine Veloklingel – «Bicycle Race». Lambert erscheint in einem neuen Bühnenoutfit, auf einem glitzernden Motorrad sitzend. Nahtlos geht es weiter mit «Fat Bottomed Girls». Das Publikum klatscht zu den Trommelschlägen mit. Es folgt «Another One Bites The Dust». Das Licht wird scharlachrot. Lambert lässt die geballte Kraft seiner Stimme hören, eher er für «I Want it All» ansetzt. Auch  May greift zum Mikrofon und singt ein paar Strophen mit, bevor er mit einem spektakulären Gitarrensolo gemeinsam mit Lambert zum Songende führt. Die Schweizer Audienz geht ab.

20.34 Uhr: «Guten Abend liebe Schweiz und liebes Zürich», ruft May nach fast einer Stunde Konzert. Er spielt und singt «Love Of My Life». Das Publikum flutet das Hallenstadion mit Handylichtern. «Ich liebe dieses Licht. Es sollte viel mehr Licht auf dieser Welt geben». Eine Aufnahme von Freddie Mercury erscheint, wie er denselben Song singt. Roger Taylor kommt dazu. Er gibt ebenfalls noch einen Song zum Besten, ehe Lambert im neuen Bühnenoutfit wieder die Bühne betritt. Er stimmt «Crazy Little Thing Called Love» an und die Menge tanzt. Weitere bekannte Riffs kommen – das Duett mit David Bowie «Under Pressure». Weiter geht es mit «A Kind Of Magic», wo Lambert seine Stimmgewalt wieder unter Beweis stellt und May, während seines Solos Lichter aus seiner Gitarre schiessen lässt.

21.05 Uhr: «Habt ihr Spass?!», fragt Lambert in die Menge. «Endlich sind wir hier. Entschuldigt, dass ihr mit den Tickets so lange warten musstet». Er stellt die Band vor, ehe wieder eine unvergessliche Melodie erklingt. Die Menge klatscht zu «I Want to Break Free». May steht während seines Solos unter einer Discokugel, die die ganze Halle mit Lichtstrahlen erleuchtet. Die Scheinwerfer werden farbig und die Stimmung nostalgisch. Lambert singt «Who Wants To Live Forever», ehe der dritte Akt des Konzerts endet.

21.20 Uhr: Brian May eröffnet den vierten Akt auf einem Podest über den Köpfen der Menge mit einem erneuten Gitarrensolo, ehe er sich wieder zu seinen Musikkollegen gesellt und «Tie Your Mother Down» mit ihnen spielt. Fast nahtlos geht es weiter mit «Show Must Go On» und «Radio Gaga». Das Licht geht aus und ein einziger Spotlight scheint auf Lambert, der «Bohemian Rhapsody» ins Mikro trällert und nochmals richtig Gas gibt. Im Anschluss verabschiedet sich die Band vom Publikum, um es kurze Zeit später für die Zugabe mit «We Will Rock You» und «We Are The Champions» nochmals mit Aufnahmen von Freddie und einem Konfettiregen zu begeistern. Mit Standing Ovations verabschiedet die Schweiz die Musiker.

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