Grössen im Hallenstadion: Queen und «American Idol» rocken Zürich

Aktualisiert

Grössen im HallenstadionQueen und «American Idol» rocken Zürich

Auf ihrer Welttournee hat die Rockband Queen einen Zwischenstopp in Zürich eingelegt. Mercury-Ersatzmann Adam Lambert begeisterte das Publikum.

1 / 3
Queen-Fans haben sich den 19. Februar 2015 bereits lange vorgemerkt: Auf ihrer Welttournee machten sie einen Stopp im Hallenstadion in Zürich.

Queen-Fans haben sich den 19. Februar 2015 bereits lange vorgemerkt: Auf ihrer Welttournee machten sie einen Stopp im Hallenstadion in Zürich.

Keystone/Steffen Schmidt
Auf der Bühne standen aus der Originalbesetzung Gitarristen Brian May und Schlagzeuger Roger Taylor sowie Sänger und «American Idol»-Teilnehmer Adam Lambert.

Auf der Bühne standen aus der Originalbesetzung Gitarristen Brian May und Schlagzeuger Roger Taylor sowie Sänger und «American Idol»-Teilnehmer Adam Lambert.

Keystone/Steffen Schmidt
Hits wie «Bohemian Rhapsody» und «We Will Rock You» zogen das Publikum in ihren Bann.

Hits wie «Bohemian Rhapsody» und «We Will Rock You» zogen das Publikum in ihren Bann.

Keystone/Steffen Schmidt

Hits wie «Radio Ga Ga» oder «We Are the Champions» machten Queen vor Jahrzehnten zu einer der erfolgreichsten Rockbands. Nun touren Gründungsmitglieder Brian May und Roger Taylor mit US-Sänger Adam Lambert durch die Welt. Am Donnerstag machten sie im Zürcher Hallenstadion Halt.

Zu hören gab es eine breite Auswahl aus der schier endlosen Liste der Erfolge der britischen Band, die vor über 40 Jahren in den Charts debütierte. Seither lieferten Queen Welthits wie «Another One Bites the Dust», «We Will Rock You» oder «Bohemian Rhapsody». Bereits die ersten Takte dieser Klassiker führten bei den Fans in Zürich zu Begeisterungsstürmen.

Lambert ist nicht Mercury – aber gut

Auf der Bühne stehen heute mit dem Gitarristen Brian May (67) und dem Schlagzeuger Roger Taylor (65) nur noch 50 Prozent der ursprünglichen Formation. Bassist John Deacon zog sich schon Ende der 1990er-Jahre aus dem Rampenlicht zurück. Der unvergessliche Frontmann Freddie Mercury starb 1991 im Alter von 45 Jahren viel zu früh. Am Konzert bekamen ihn die Fans jedoch in kurzen Videoausschnitten aus vergangenen Jahren zu sehen und hören.

In Mercurys Fussstapfen zu treten, ist für den neuen Queen-Sänger Adam Lambert eine äusserst schwierige Aufgabe. Der 33-Jährige weiss das auch, aber er meistert die Herausforderung mit Charme und Talent.

Lambert hat eine gewaltige Stimme, er weiss sich auf der Bühne zu bewegen und das Publikum für sich zu gewinnen. Nicht umsonst erreichte er vor Jahren den zweiten Platz in der US-Castingshow «American Idol» und feierte als Solo-Künstler in seiner Heimat einige Erfolge.

Mehrsprachig dankbar

Sichtlich gerührt zeigte sich May am Donnerstag über die wohlwollenden Reaktionen des Publikums in, wie er sagte, «crazy Zurich». Er bedankte sich bei den Fans für ihre Treue und grüsste sie nicht nur auf Englisch, sondern auch auf Deutsch, Französisch und Italienisch.

Selbstverständlich fehlt der unersetzliche Mercury und es braucht in der Show zunächst etwas Zeit, um sich an diese neue Version von Queen zu gewöhnen. Wer sich aber darauf einlässt, kann die zeitlosen Queen-Songs in vollen Zügen geniessen und mit einer gehörigen Dosis Nostalgie in Erinnerungen schwelgen.

Die Highlights der fulminanten Show:

(sda)

Deine Meinung