Instagram-Drama: R&B-Star wollte sich wegen Post umbringen
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Instagram-DramaR&B-Star wollte sich wegen Post umbringen

Nach einem Instagram-Post ihres Ex wollte sich R&B-Sängerin Kehlani umbringen. Chris Brown hat für diese Reaktion nur Spott übrig.

von
lme

Es ist eine Geschichte voller Lügen, verletzter Gefühle und Hass. Die Protagonisten: Eine R&B-Sängerin namens Kehlani, ein Rapper, der sich PartyNextDoor nennt – beide sind in unseren Breitengraden nicht sehr berühmt – und der Rüpel-Musiker Chris Brown. Das traurige Stück spielt sich auf der Bühne namens Instagram ab und die ganze Welt schaut zu und redet mit. Das Stück, so viel sei verraten, hat kein Happy End.

Das Drama beginnt so: «Trotz all ihrer Lügen habe ich die R&B-Sängerin trotzdem zurück in meinem Bett», schrieb der Rapper PartyNextDoor auf Instagram, versehen mit einem Bild zweier Hände in einem zerknautschten Bett. Mit «R&B-Sängerin» war Kehlani gemeint. Das Problem: Die 20-Jährige ist gar nicht mehr mit PartyNextDoor alias Jahron Anthony Brathwaite (22), zusammen, sondern führt eine Beziehung mit dem Basketballstar Kyrie Irving (24) von den Cleveland Cavaliers.

«Ich wollte diese Welt verlassen»

Die Vermutung, Kehlani betrüge ihren Freund, lag nahe, und so kochte innert kürzester Zeit ein Sturm der Entrüstung hoch. Kehlani reagierte extrem und versuchte sich das Leben zu nehmen. Doch der Selbstmordversuch misslang und noch aus dem Spital postete die Sängerin ein Bild ihres tätowierten Unterarms mit einer Infusion. «Für einmal war ich komplett egoistisch und wollte diese Welt verlassen», schrieb sie dazu. Und weiter: «Glaubt nicht, was die Blogs erzählen, niemand wurde betrogen, ich bin keine schlechte Person.» Kurz darauf löschte sie all ihr Social-Media-Accounts.

Während sich die Welt um Kehlani sorgte, prügelte einer eiskalt auf die Sängerin ein – Chris Brown. «Sie ist böse auf ihren Nigga, aber selber hatte sie mehr Namen im Bett, als auf der Unabhängigkeitserklärung stehen», schrieb er auf Twitter. Eine halbe Stunde später doppelte er nach: «Da ist kein Selbstmordversuch. Hör auf für Sympathie und Kommentare unter deinen Bildern für Instagram zu posieren.»

Kehlani liegt im Spital – Brown pöbelt weiter

Selbstredend brach ein massiver Shitstorm über Chris Brown herein. Tausende Twitter-User deckten den Rapper mit Beschimpfungen ein – kein Grund für Brown zurückzukrebsen. «Okay, ich bin durch. Aber sie wird wohl ab sofort seine Spiele aus einer Kiste namens TV schauen müssen», pöbelte Brown in Anspielung auf Kehlanis Basketball-Freund Kyrie Irving, mit dem Brown befreundet ist.

Auch in seinen letzten Posts zeigt Brown keine Spur von Reue: «Die Anzahl der Kommentare entspricht der Anzahl der Fucks die ich darauf gebe.» Kehlani hat sich zum üblen Spiel nicht mehr öffentlich geäussert. Wie auch – keiner ihrer Social-Media-Kanäle ist noch aktiv.

Ob Kehlani ihren Freund wirklich betrogen hat, ob sie wirklich einen Selbstmordversuch unternommen hat und ob Chris Brown mit seinen Anschuldigungen recht hat, wissen nur die Beteiligten. Die Geschichte zeigt vor allem eines: Wie schnell und schlimm Konflikte in den sozialen Medien eskalieren können.

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