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MissbrauchsvorwürfeR. Kelly bekommt Geld für Kaution nicht zusammen

US-Sänger R. Kelly muss vorerst im Gefängnis bleiben, weil er die 100'000 Dollar für die Kaution nicht aufbringen kann.

von
chk
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Plädiert auf unschuldig: R. Kelly (rechts) mit seinem Anwalt Steve Greenberg. (25. Februar 2019)

Plädiert auf unschuldig: R. Kelly (rechts) mit seinem Anwalt Steve Greenberg. (25. Februar 2019)

Keystone/AP/Matt Marton
R. Kelly wird mehrfacher sexueller Missbrauch vorgeworfen: Am Freitagabend stellte er sich der Polizei. (22. Februar 2019)

R. Kelly wird mehrfacher sexueller Missbrauch vorgeworfen: Am Freitagabend stellte er sich der Polizei. (22. Februar 2019)

AFP/Scott Olson
Sein Anwalt Steve Greenberg richtete sich daraufhin an die Medien.

Sein Anwalt Steve Greenberg richtete sich daraufhin an die Medien.

AFP/Nuccio Dinuzzo

Der wegen Missbrauchsvorwürfen inhaftierte US-Sänger R. Kelly muss vorerst im Gefängnis bleiben, weil er das Geld für die Kaution nicht zusammen bekommt. Sein Anwalt Steve Greenberg bestätigte am Sonntag entsprechende Medienberichte.

Demnach habe Kelly die erforderlichen zehn Prozent der auf eine Million Dollar festgelegten Kaution nicht zahlen können. «Korrekt», sagte Greenberg zudem auf die Frage, ob der Sänger immer noch inhaftiert sei. R. Kelly hatte bereits zwei Nächte im Gefängnis verbringen müssen.

«Er hat derzeit wirklich kein Geld»

Kelly sei nicht so reich, wie sein Ruhm es vermuten lasse, sagte der Anwalt. «Er hat derzeit wirklich kein Geld.»

Der 52-jährige R&B-Star hatte sich am Freitag der Polizei in Chicago gestellt. Ihm wird schwerer sexueller Missbrauch von Minderjährigen vorgeworfen.

Am Samstag hatte ein Richter eine Kaution von einer Million Dollar festgelegt. Nach US-Regeln muss Kelly aber nur zehn Prozent – 100'000 Dollar – als Sicherheit hinterlegen. Darüber hinaus musste er seinen Pass abgeben und darf keinen Kontakt zu Minderjährigen sowie zu mutmasslichen Opfern und Zeugen in dem Verfahren haben. (chk/sda)

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