Prozess in New York - R. Kelly soll 17-jährigen Mann missbraucht haben
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Prozess in New YorkR. Kelly soll 17-jährigen Mann missbraucht haben

Dem ehemaligen Starrapper R. Kelly wird in New York der Prozess gemacht. Nun hat erstmals ein Mann gegen ihn ausgesagt.

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Soll sich auch an einem 17-Jährigen vergriffen haben: Eine Zeichnung von R. Kelly, wie er mit Maske im Gerichtssaal sitzt. (25. August 2021)

Soll sich auch an einem 17-Jährigen vergriffen haben: Eine Zeichnung von R. Kelly, wie er mit Maske im Gerichtssaal sitzt. (25. August 2021)

REUTERS/Jane Rosenberg
Vor zwei Wochen startete der Missbrauchsprozess gegen R. Kelly in New York. 

Vor zwei Wochen startete der Missbrauchsprozess gegen R. Kelly in New York.

imago images/ZUMA Wire
Zeuginnen sowie sein einstiger Tourmanager sagten bereits vor Gericht aus.

Zeuginnen sowie sein einstiger Tourmanager sagten bereits vor Gericht aus.

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Darum gehts

  • Der Missbrauchsprozess gegen R. Kelly geht in die nächste Runde.

  • Nun hat erstmals ein Mann gegen den ehemaligen Starrapper ausgesagt.

  • Bei einer Verurteilung in allen Punkten droht dem 54-Jährigen eine Haftstrafe von zehn Jahren bis lebenslang.

Im Missbrauchsprozess gegen R. Kelly hat erstmals ein Mann gegen den ehemaligen Starrapper ausgesagt. Der Zeuge schilderte der «New York Times» zufolge am Montag, wie Kelly ihn im Alter von 17 Jahren Hilfe bei seiner Karriere als Rapper versprochen habe. Als Gegenleistung dafür habe der heute 54-Jährige Sex von dem Minderjährigen verlangt. Zudem sagte eine vierte Zeugin aus. Sie erklärte, sie sei mit 17 Jahren von R. Kelly nach einem Konzert im Backstage-Bereich vergewaltigt worden.

Kelly werden in dem Prozess im New Yorker Stadtteil Brooklyn unter anderem die sexuelle Ausbeutung Minderjähriger, Entführung und Bestechung vorgeworfen. Bei einer Verurteilung in allen Punkten droht dem Sänger eine Haftstrafe von zehn Jahren bis lebenslang. Der seit seiner Festnahme im Sommer 2019 im Gefängnis sitzende Musiker hat alle Vorwürfe immer wieder zurückgewiesen und seinen Kritikern eine Rufmord-Kampagne vorgeworfen.

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(DPA/chk)

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