Offene Tür in Fischfarm: Raab holt «Apollo 13»-Kapsel
Aktualisiert

Offene Tür in FischfarmRaab holt «Apollo 13»-Kapsel

Unternehmer Hans Raab lädt die Bevölkerung zum Tag der offenen Tür in seine Fischfarm ein. Dafür holt er sogar die originale Kapsel aus dem Kinofilm «Apollo 13» nach Oberriet.

von
Marlene Kovacs
Der Besitzer Sebastian Voltmer bringt die Apollo 13 in die Ostschweiz. Foto: www.apollo-13.eu

Der Besitzer Sebastian Voltmer bringt die Apollo 13 in die Ostschweiz. Foto: www.apollo-13.eu

Der Tag der offenen Tür in der Melander-Fischfarm am 10. Dezember soll besonders werden. «Ich möchte, dass viele Besucher kommen, damit sie sich ein Bild von mir und von der Fischfarm machen können», sagt Unternehmer Hans Raab. Aufgrund der negativen Ereignisse der letzten Zeit sei die Fischfarm in ein falsches Licht gerückt worden. «Mit dem Event werden wir den Kanton nun aber in den Hintergrund stellen», sagt der Deutsche.

Raab lässt sich die Sache einiges Kosten. Im Vorfeld werden 700 Plakate in der Schweiz und Vorarlberg aufgehängt, Flyer verteilt und sogar eine Radiowerbung geschaltet. Neben der Besichtigung der Fischfarm sowie Gratisessen und Unterhaltung wird das eigentliche Highlight die originale Raumkapsel aus dem Film «Apollo 13» mit Tom Hanks sein. Die 1,5 Tonnen schwere und rund sieben Meter lange Kapsel wird dafür aus Saarbrücken (D) in die Ostschweiz gebracht. «Alle Aussenaufnahmen wurden genau mit dieser Kapsel gedreht. Sie wurde nach den originalen Plänen der Nasa gebaut», so der Eigentümer Sebastian Voltmer. Voltmer, der selbst Filme macht, wird vor Ort Fragen beantworten.

Das St. Galler Veterinäramt erfuhr von der Veranstaltung von 20 Minuten. «Wir nehmen es zur Kenntnis. Fische dürfen aber nach wie vor keine in der Anlage sein», so der stellvertretende Kantonstierarzt Markus Seiler.

Solaranlage nimmt Form an

Hans Raab will den Tag der offenen Tür in der Fischfarm auch für die geplante Solaranlage nutzen. «Der Auftrag für den Bau wird an dem Tag an eine deutsche Firma vergeben», so Raab. Zwischen zwei und drei Millionen Franken soll die Anlage kosten. Auf dem Dach soll auf einer Fläche von 10'000 Quadratmetern Strom für den Jahresverbrauch von über 600 Familien erzeugt werden.

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