Live-Shows: Raab sieht keine «100-prozentige Sicherheit»
Aktualisiert

Live-ShowsRaab sieht keine «100-prozentige Sicherheit»

Nachdem drei Fernsehnationen den «Wetten, dass ..?»-Schock verdauen, steht am 18. Dezember mit «Schlag den Raab» schon wieder eine handfeste Live-Show an.

von
phi

Nach dem tragischen TV-Unfall bei Thomas Gottschalk werden Konsequenzen gefordert – und gezogen. Das ZDF kündigte an, die Sicherheit der Show weiter verschärfen zu wollen. Nachdem Millionen von Zuschauern in Deutschland. Österreich und der Schweiz zusehen mussten, wie der 23-jährige Samuel Koch möglicherweise seine Zukunft verspielt hat, dürften andere Live-Spielshows nun kritisch beäugt werden.

Darunter fällt auch das «ProSieben»-Format «Schlag den Raab»: Am 18. Dezember wird wieder ein Kandidat in mehr oder weniger aufwändigen Spielen gegen den «TV total»-Moderator antreten. Immer wieder ist es in der Sendung zu kleineren Unfällen gekommen: Im April etwa war Raab vom Mountainbike gestürzt und hatte sich Jochbein und Kieferhöhlenwand gebrochen.

«Eine 100-prozentige Sicherheit wird es nie geben»

Jetzt hat sich der Entertainer selbst zum ZDF-Vorfall geäussert – und seine Bestürzung zum Ausdruck gebracht. Der 44-Jährige kann nicht nur mit Samuel Koch mitfühlen, sondern auch mit den Show-Verantwortlichen: «Es tut mir sehr leid, in erster Linie natürlich für den Wettkandidaten, aber auch für die Macher von 'Wetten, dass ..?' und für den Kollegen Thomas Gottschalk», sagte Raab am 6. Dezember einer deutschen Nachrichtenagentur.

Die Frage, wie weit Fernseh-Formate gehen können, beschäftigt den Moderator natürlich auch. «Jeder, der Shows produziert, in denen es um Wettkampf und sportliche Herausforderungen geht, versucht das Risiko zu kalkulieren und zu minimieren», versuchte Raab zu erklären, gab aber auch zu: «Dennoch wird es eine 100-prozentige Sicherheit nie geben.»

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