Raab sucht erneut den besten Song
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Raab sucht erneut den besten Song

Drei Mal trat Stefan Raab beim Eurovision Song Contest an, immer mit Erfolg. Danach gründete er einen eigenen Wettbewerb. Am Freitag findet dieser wieder statt – mit einem Schweizer Moderator.

«Es hat keinen Sinn, mit Osteuropäern zu streiten, was gute Musik ist», fand Stefan Raab 2005 und gründete den Bundesvision Song Contest. Der millionenschwere Produzent will damit deutsche Künstler fördern. Die letztjährigen Sieger waren der Rapper Sido und die Dancehall-Crew Seeed. Nun findet der Contest am Freitag erneut statt, unter anderem mit Jan Delay, Ex-Echt-Sänger Kim Frank und M.I.A.

Bereits als Viva-Moderator bewies Stefan Raab mit «Hier kommt die Maus» und «Sexy Eis» mit Bürger Lars Dietrich sein musikalisches Talent. Mit diesem Gespür für Trends entstaubte er 1998 auch den Eurovision Song Contest: Für Guildo Horn schrieb er den Song «Guildo hat euch lieb» und landete damit auf dem vierten Platz.

Kaum war der gelernte Metzger mit «TV total» zum Kult-Komiker avanciert, startete er mit dem Blödelsong «Wadde hadde dudde da» 2000 erneut am Eurovision Song Contest durch – Platz fünf. Dass Raab auch erfolgreich ist, wenn er nicht den Komiker raushängt, zeigte er mit dem Musiker Max Mutzke: Er lancierte ihn 2004 als Eurovisionskandidaten und schaffte es auf Platz acht. Seit zwei Jahren mischt er nun mit seinem eigenen Song-Wettbewerb die Musikwelt auf.

Lena Berger

Jontsch moderiert

Der Bundesvision Song Contest wird am Freitag ab 20.15 Uhr live auf ProSieben übertragen. Mit dabei ist auch ein Schweizer: Jonathan «Jontsch» Schächter, früher bei Energy, heute bei Radio Big FM, wird für Baden-Württemberg die Punkte verkünden.

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