Aktualisiert 31.03.2007 16:38

Raab windelweich geprügelt

Nach seiner knappen Niederlage im März 2001 hatte Stefan Raab seinen Rücktritt vom aktiven Boxsport erklärt. Die schmerzhafte Erkenntnis nach dem Comeback: Raab ist zum Boxen einfach nicht geboren.

Stefan Raab spuckte vor dem Fight gestern Abend grosse Töne: «Beim ersten Mal hatte sie noch Glück. Jetzt ist Regina Halmich fällig. Nase um Nase, Zahn um Zahn.»

Halmich konterte: «Wie masochistisch muss ein Mensch sein, wenn er so um Schläge bittet. Stefan wird auch diesmal ordentlich auf die Maske bekommen.» Schon vor sechs Jahren hatte der Moderator von der 44-Kilo-Frau, ihres Zeichens Weltmeisterin im Leichtgewicht, eine schwere Schlappe erlitten.

Bildstrecke: Windelweich geprügelt

Zu Beginn des Fights trat er selbstbewusst mit Irokesenschnitt, rasierten Augenbrauen und einer getönten Brille in den Ring. Doch so sehr sich Raab aufplusterte - er wurde von der Realität eingeholt.

Und so kam es dann auch bei der Neuauflage des Boxturniers: Raab scheiterte bei seinem Comeback kläglich. Während sechs Runden hatte Raab nicht den Hauch einer Chance, gute Schläge anzubringen. Schon ab der zweiten Runde machte Raab schlapp und versuchte sich in Schadensminimierung.

Auf Halmichs Gesicht blitzte während des Kampfes oft ein Lachen auf. Kein Wunder: Das lockere Schaulaufen soll ihr eine Million Euro eingebracht haben. Da fiel sogar ein Lob für den windelweich geprügelten Raab ab: «Er hat Eier gezeigt», sagte Halmich über ihren Kontrahenten.

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