13.08.2020 10:23

TV-PanneRaabs neue Show muss abgebrochen werden

Nach drei Stunden war Schluss: Bei den ersten Dreharbeiten zu Stefan Raabs neuer TV-Sendung kam es zu technischen Problemen. Das Publikum wurde kurzerhand nach Hause geschickt.

von
Katja Fischer
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Ab Sommer ist Stefan Raab mit «FameMaker» wieder im deutschen Fernsehen – als Produzent. Am Dienstagabend fanden die ersten Dreharbeiten statt.

Ab Sommer ist Stefan Raab mit «FameMaker» wieder im deutschen Fernsehen – als Produzent. Am Dienstagabend fanden die ersten Dreharbeiten statt.

Keystone
Die letzte Klappe fiel am 19. Dezember 2015: Zehn Jahre lang hat Stefan Raab die Erfolgsshow «Schlag den Raab» präsentiert. Dann zog er sich aus dem Rampenlicht zurück.

Die letzte Klappe fiel am 19. Dezember 2015: Zehn Jahre lang hat Stefan Raab die Erfolgsshow «Schlag den Raab» präsentiert. Dann zog er sich aus dem Rampenlicht zurück.

ProSieben/Willi Weber
Bekannt wurde Raab aber vor allem durch seine Late-Night-Comedyshow «TV Total».

Bekannt wurde Raab aber vor allem durch seine Late-Night-Comedyshow «TV Total».

ProSieben/Willi Weber

Darum gehts

  • Stefan Raab produziert eine neue ProSieben-Castingshow.
  • Die erste Aufzeichnung von «FameMaker» musste am Dienstagabend vorzeitig abgebrochen werden.
  • Die schalldichte Glaskuppel, unter denen die Talente singen sollen, war defekt.
  • Freunde und Verwandte der Casting-Teilnehmer wurden nach Hause geschickt.

120 Zuschauer waren im Studio, als am Dienstagabend «FameMaker» zum ersten Mal aufgezeichnet werden sollte. Die Show ist das neue ProSieben-Aushängeschild: Stefan Raab (53) hat sie konzipiert, bekannte deutsche Comedians sollen in der Sendung die grössten Entertainment-Talente küren.

Nach drei Stunden musste das Saalpublikum aber frühzeitig wieder gehen, wie die «Bild» berichtet. Die deutsche Boulevardzeitung war bei den Aufnahmen dabei und weiss: Es kam zu mehreren technischen Schwierigkeiten.

«Ich bin sehr enttäuscht»

Sorgenkind war die schalldichte Glaskuppel, in der die Casting-Teilnehmer performen sollen. «Bereits nach wenigen Minuten» sei es zur ersten Panne gekommen, weil sich «die Kuppel nicht nach der vorgesehenen Zeit öffnete», berichtet «Bild». Es wären längere Unterbrechungen gefolgt, die Glaskuppel habe dennoch bei einigen Auftritten wieder gestreikt.

Als die Macher schliesslich die Reissleine zogen, war gerade mal die Hälfte der Teilnehmer aufgetreten. Besonders ärgerlich: Viele Familienangehörige der Talente sind von weit her nach Köln angereist, um bei der Produktion dabei zu sein. «Ich bin sehr enttäuscht. Schon bei den Proben lief nicht alles perfekt. Nun werden wir von der Produktion erfahren, wie es weitergeht», wird eine Zuschauerin zitiert.

Wie «The Voice» – aber umgekehrt

ProSieben bestätigt den Abbruch. «Es gab gestern ein kleines technisches Problem», sagt ein Sendesprecher. «Das ist inzwischen behoben. Die nächsten Aufzeichnungen von ‹FameMaker› finden wie geplant statt.»

Raabs neue Sendung funktioniert ähnlich wie das Erfolgsformat «The Voice» – aber andersrum: Die Nachwuchstalente performen unter einer schalldichten Glaskuppel, die Jury kann sie zunächst nicht hören, nur sehen. Wer weiterkommt, bestimmen die Comedians Luke Mockridge (31), Carolin Kebekus (40) sowie Tedros Teclebrhan (36) alias «Teddy Comedy».

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172 Kommentare
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Ami

13.08.2020, 14:07

Wie schrecklich - nicht

Schon wieder das gleiche

13.08.2020, 13:59

Ach, ein neuer Wettbewerb mit altem augelaugten, langweiligen Muster, etwa so wie Corona. Also ehrlich, von Raab hätte ich schon etwas anderes, neues erwartet. Aber der Rubel muss rollen, ob bei Corona oder Raab.....

Herr. Bünli hat immer recht

13.08.2020, 13:53

"Nöd diskutiere mit mir" Der grösste Entertainer, ist und bleibt Harald Schmidt.