Rabbiner niedergestochen
Aktualisiert

Rabbiner niedergestochen

Die Tat ereignete sich in Frankfurt. Der Rabbiner trug nach Angaben der Polizei eine jüdische Kopfbedeckung und wurde von einem als «Südländer» beschriebenen Mann angesprochen.

Als der Angesprochene die Worte nicht verstand und nachgefragt habe, habe der Täter auf Deutsch eine Todesdrohung ausgesprochen und mit einem Taschenmesser zugestochen, teilte die Polizei am Samstag mit. Der Täter und zwei Begleiterinnen seien dann in verschiedene Richtungen geflüchtet.

Das Messer habe den Rabbiner im Bauch getroffen. Der Verletzte habe sich in eine nahegelegene Klinik begeben können und sei dort sofort operiert worden. Lebensgefahr habe nicht bestanden. Die Polizei habe bislang keine Anhaltspunkte für einen gezielten Anschlag. Dennoch werde in alle Richtungen ermittelt.

(sda)

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