Sturz bei der Tour de France - Rad-Superstar Chris Froome rettet verunglückten Hobbyfahrer
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Sturz bei der Tour de FranceRad-Superstar Chris Froome rettet verunglückten Hobbyfahrer

Im Anschluss an die 17. Etappe stürzt ein Hobbyfahrer in einer Abfahrt rund 20 Meter in die Tiefe. Ein prominentes Rad-Trio eilt dem verunglückten Fan sofort zu Hilfe.

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Chris Froome wird nach der 17. Etappe Zeuge eines Unfalls.

Chris Froome wird nach der 17. Etappe Zeuge eines Unfalls.

AFP
Gemeinsam mit Philippe Gilbert (Mitte) eilt der Brite sofort zu Hilfe.

Gemeinsam mit Philippe Gilbert (Mitte) eilt der Brite sofort zu Hilfe.

imago images/Panoramic International
Auch Christopher Juul-Jensen ist dabei und leistet dem verunglückten Hobbyfahrer 20 Minuten lang Hilfe.

Auch Christopher Juul-Jensen ist dabei und leistet dem verunglückten Hobbyfahrer 20 Minuten lang Hilfe.

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Darum gehts

  • Tour-Ex-Sieger Chris Froome wird während der aktuellen Tour de France zum Helden.

  • Gemeinsam mit zwei Rad-Kollegen hilft er einem verunglückten Hobbyfahrer.

  • Dieser versteuerte sich in einer Kurve und stürzte 20 Meter in die Tiefe.

Die Zeiten, in denen Chris Froome das Fahrerfeld der Tour de France nach Belieben dominierte, sind vorbei. Mittlerweile fährt der vierfache Tour-Sieger für das Team Israel Start-Up Nation. Schon über vier Stunden beträgt der Rückstand des 36-Jährigen auf Leader Tadej Pogačar aus Slowenien, der die diesjährige Ausgabe der «Grand boucle» ähnlich unangefochten gewinnen wird wie einst Froome.

Am Mittwoch stand der Brite wieder einmal im Mittelpunkt – allerdings erst nach der 17. Etappe auf den Col de Portet. Gemeinsam mit dem belgischen Ex-Weltmeister Philippe Gilbert und dem Dänen Christopher Juul-Jensen nimmt Froome nach Etappenende die Abfahrt ins Tal zum Teambus in Angriff. «Ich bin hinter einem Hobbyfahrer gefahren, der sich in einer Kurve versteuerte und 20 Meter in die Tiefe stürzte», erzählt Gilbert dem belgischen TV-Sender RTBF.

Gilbert stürzte auch schon in Abfahrt

Das Trio unterbricht seine Abfahrt sofort und eilt dem verunglückten Rad-Fan zu Hilfe. «Es hat 20 Minuten gedauert, um diesem Mann helfen zu können. Wir haben dann auch noch zusätzliche Hilfe gerufen, da der Mann ziemlich mitgenommen war», schildert der Belgier den Zwischenfall.

«Wir selbst erleben ja auch solche Dinge», meint Gilbert. Der Belgier weiss, wovon er redet. Vor drei Jahren stürzte der Routinier ebenfalls in der Abfahrt in einer Kurve über eine kleine Mauer in die Tiefe. Über den aktuellen Gesundheitszustand des Hobbyfahrers ist nichts bekannt.

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(law)

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