Radarfalle gegen rasende Velofahrer
Aktualisiert

Radarfalle gegen rasende Velofahrer

Ein ganz spezielles Raser-Problem hat die südenglische Stadt Bournemouth: Sie leidet nach Ansicht des Stadtrates unter zu schnellen Velofahrern.

Aus Sorge um Fussgänger hat der Stadtrat nun auf der Uferpromenade eine Radarfalle aufgestellt, wie britische Zeitungen am Freitag berichteten. Geblitzt werden Velofahrer, die schneller als 16 Kilometer pro Stunde fahren.

«Die grösste Gefahr auf der Promenade sind rasende Velofahrer, und die meisten von ihnen sind Pendler auf dem Weg zur Arbeit. Wir wollen die Leute ermutigen, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren - aber ein bisschen langsamer», sagte ein Vertreter der Stadtverwaltung.

Der Sprecher eines Vereins für mehr Verkehrsicherheit bezeichnete die Blitz-Aktion hingegen als «absurd». Es gebe keine feste Geschwindigkeitsgrenze, von der an Fahrradfahren sicher ist, sagte er.

In einem ersten Versuch setzte der Stadtrat auch Laserpistolen zur Geschwindigkeitsmessung ein. Innerhalb kürzester Zeit ertappten Hilfspolizisten mehr als 40 Velo-Raser. Zunächst gab es für sie nur Verwarnungen und keine Geldstrafen.

(sda)

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