Radartafel war selbst zu schnell
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Radartafel war selbst zu schnell

Vor dem Reussportal weist seit letztem Donnerstag eine Verkehrstafel die Automobilisten auf Tempoüberschreitungen und Fahrausweisentzüge hin.

«Zu früh», schmunzelt Franz Baumeler, Kommunikationschef der Luzerner Kantonspolizei. «Wir wollten die Tafel erst in zwei Wochen aufstellen. Da hat jemand einen Bock geschossen, denn die Zahlen und auch das aufgeführte Amt stimmen nicht.»

Aufgestellt wurde die «Mustertafel» von der Verkehrspolizei in Zusammenarbeit mit dem Amt Verkehr und Infrastruktur. Franz-Xaver Zemp von der Verkehrspolizei: «Ja, das ging etwas zu schnell. Die falschen Angaben werden natürlich berichtigt und der Standort noch gewechselt.»

Die Tafel hat Präventionscharakter und soll Autobahn-Baustellen sichern. «Autofahrer reagieren auf solche Ankündigungen und drosseln das Tempo», weiss Zemp.

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