Aktualisiert 18.09.2014 14:29

Nach Unfall

Radball-Szene trauert um Rheinecker Talent

Der Ostschweizer Radballer Thomas Koch und seine Freundin kamen bei einem Töffunfall am Flüelapass ums Leben. Die Nachricht vom schweren Unfall trifft die Szene tief.

von
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Das Rheinecker Radball-Duo Thomas Koch (links) und Simon Lubetz.

Das Rheinecker Radball-Duo Thomas Koch (links) und Simon Lubetz.

Die Radball-Szene steht nach dem Tod des Ostschweizers Radballers unter Schock. Thomas Koch wurde nur 26 Jahre alt. Er und seine 28-jährige Freundin starben am Sonntag am Flüelapass nach einem Töffunfall an ihren schweren Verletzungen.

Die Verunglückten waren mit einer Motorradgruppe von Davos in Richtung Flüela-Passhöhe unterwegs, als sich der Selbstunfall ereignete. Das Motorrad war vor einer Linkskurve auf die Seite gekippt. Der Lenker und seine Mitfahrerin rutschten in Folge über den Fahrbahnrand hinaus und stürzten eine steile Wiesenböschung hinunter, wie die Polizei mitteilte.

Thomas Koch war im St. Galler Rheintal wohnhaft, seine Freundin in Appenzell. Koch war ein erfolgreicher Radballer des VC Rheineck. Mit verschiedenen Partnern machte er den Weg bis in die oberste Spielklasse der Schweiz. Am kommenden Samstag wollte er sich zusammen mit Simon Lubetz aus Höchst für den Final der Schweizer Meisterschaft qualifizieren.

«Für uns ist eine Welt zusammengebrochen. Wir haben beide in unser Herz geschlossen und haben viele gemeinsame und schöne Stunden verbrachten», schreiben die Höchster Radballer in einer Todesanzeige neben dem Foto von Thomas Koch und seiner Freundin. «Die Radballer trauern um einen lieben Sportskollegen. Wir alle werden Thomas in guter Erinnerung behalten», heisst es auf der Internetseite von Radball.at.

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