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InterviewRadha Mitchell: «Ab Seite 30 wurde mir angst und bange»

Mit Filmen wie «Pitch Black» oder «Man on Fire» wurde sie bekannt. Nun spielt die Australierin Radha Mitchell (32) die Hauptrolle in «Silent Hill». In der Videogame-Verfilmung sucht sie ihre verschwundene Tochter.

Mögen Sie Videogames?

Radha Mitchell: Machen Sie Witze? Überhaupt nicht. Und «Silent Hill» ist ja ein besonders kompliziertes Spiel. Mir hat das Lesen des Drehbuches genügt.

Es wurde von «Pulp Fiction»-Mitautor Roger Avary verfasst …

Mitchell: … und ich fand es extrem spannend. Ab Seite 30 wurde mir allerdings angst und bange. Ich musste das Skript zur Seite legen. Erst am nächsten Tag habe ich es dann fertig gelesen.

Schon in «Man on Fire» haben Sie Ihre Filmtochter verloren. Zufall?

Mitchell: «Silent Hill» ist ein ganz anderer Film. Mütter werden im Kino meist eindimensional gezeigt. Hier aber sehen wir Frauenfiguren, die ganz verschieden auf das verschwundene Kind reagieren.

Wie war es, für den Thriller «Rogue» nach Australien zurückzukehren?

Mitchell: Eigenartig. Ich

lebe seit knapp zehn Jahren als Australierin in Los Angeles und habe meinen Akzent verloren. Deshalb brauchte ich für die Rolle glatt einen Sprachtrainer.

Was ist Ihr nächstes Filmprojekt?

Mitchell: Keine Ahnung. Da ich in letzter Zeit sehr aktiv war, gönne ich mir nun erst mal eine Pause.

Mohan Mani

Filmstart ist am 11. Mai.

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