Aktualisiert 29.04.2008 10:03

«Radio 1»-Namensstreit: Schawinski bleibt gelassen

Radiounternehmer Roger Schawinski weist im Streit um den Namen «Radio 1» alle Vorwürfe aus Deutschland zurück. Einer Klage sieht er gelassen entgegen, weil in einem ähnlichen Fall die Kläger beim Bundesgerichtshof abgeblitzt seien.

In einer heute veröffentlichten Stellungnahme bezieht sich Schawinskis Radio 1, das seit Mitte März in Zürich auf Sendung ist, auf die Klage einer deutschen Hotelkette. Diese wollte einem gleichnamigen Hotel in Kopenhagen verbieten, seine Angebote in Deutschland übers Internet zu verkaufen.

Die Klage wurde gemäss «Radio 1» aber abgelehnt, unter anderem weil kein «hinreichender wirtschaftlich relevanter Inlandsbezug» gegeben sei.

Ähnlich gelagert ist der Streit um den Sendernamen «Radio 1». Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) möchte Schawinski den Gebrauch des Sendernamens sowie des Slogans «Nur für Erwachsene» untersagen, weil der Schweizer Sender übers Internet auch in Deutschland empfangbar ist.

Der RBB betreibt selbst in Berlin einen Sender mit dem Namen «Radioeins» und wirbt dafür mit demselben Werbespruch wie Schawinski in der Schweiz.

(sda)

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