Traumgast: Radio-Mann ködert Federer mit Woody Allen
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TraumgastRadio-Mann ködert Federer mit Woody Allen

Er lässt nichts unversucht: Der französische Radiomoderator Thomas Sotto will Roger Federer unbedingt für seine Morgenshow gewinnen.

von
kai

Die Stimme ist sein wichtigstes Werkzeug. Tausende Hörer lauschen tagtäglich Thomas Sotto, wenn er in Paris seine Morgenshow auf Radio Europe 1 moderiert. Seine Eloquenz hat den bekannten Journalisten weit gebracht. Und doch hat die Kraft seiner Worte bisher nicht gereicht, um sich einen lange gehegten Traum zu erfüllen: Roger Federer in seiner Sendung begrüssen zu dürfen.

Seit drei Jahren versucht der Franzose, dem Schweizer ein Gastspiel schmackhaft zu machen. Bisher vergeblich. Also hat Sotto seine Bemühungen intensiviert. Im März lancierte er auf der Website Change.org eine Petition, die inzwischen über 3000 Unterschriften ausweist.

Zudem überredet der Radio-Mann prominente Gäste, sich für sein Vorhaben starkzumachen. Vor zwei Tagen stellte er ein Video auf Twitter (siehe oben), auf dem kein Geringerer als Starregisseur Woody Allen sagt: «Roger, du musst kommen! Komm zu Europe 1!» Zuvor hatten bereits Rapper JoeyStarr und Comedian Norman Thavaud Gleiches vom Tennisstar gefordert.

Sotto ist äusserst hartnäckig und lässt im Werben um den Schweizer kaum eine Gelegenheit aus. Als der FC Basel vor eineinhalb Wochen seinen siebten Titel in Serie holte, twitterte er: «Dein Lieblingsclub FC Basel ist Schweizer Meister. Sag, wenn du bei uns darüber sprechen willst.»

Der Gejagte selbst hat längst Wind bekommen von seinem glühenden Verehrer. Vor einem Monat drehte Federer in Monte Carlo ein kurzes Video, an Sotto adressiert: «Thomas, warum bist du nicht hier? Wir sind da und warten auf dich.» Der Moderator stellte die Sequenz nicht ganz ohne Stolz auf Twitter und versah sie mit dem ironischen Text: «Ich finde dich ein bisschen aufdringlich, aber da es dir wichtig ist, lade ich dich gern ein.»

Mal schauen, wie lange Federer standhaft bleibt. Eine gute Gelegenheit, Sottos Wunsch nachzukommen, würde sich schon bald bieten: Am Sonntag, 22. Mai, beginnt das French Open.

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