Aktualisiert 21.04.2006 12:37

Radio Zürisee versucht Böögg freizukaufen

In die Entführungs-Affäre um den Zürcher Böögg kommt Bewegung: Radio Zürisee versucht seit heute Freitag auf ungewöhnlichem Wege das Wahrzeichen des Zürcher Sechseläutens aus den Klauen der Linksaktivisten freizukriegen.

Die Radiomacher aus Rapperswil wollen versuchen, bis zum kommenden Sechseläuten-Montag den Böögg aus den Händen der Entführer freizukaufen. Wie Giacinto In-Albon von Radio Zürisee berichtet, hat man sich mit diesem Anliegen beim «Antirepressions- und Antifa-Telefons» gemeldet, diese Hotline ist normalerweise Anlaufstelle für Linksaktivisten, die in Konflikt mit der Polizei geraten sind und hier Beistand suchen.

Die anonyme Empfängerin des Telefonats hat zugesagt, das Angebot von Radio Zürisee in einschlägigen Verteiler-Listen weiterzuleiten. Bislang haben sich die Entführer des Bööggs allerdings noch nicht gemeldet. Die Zeit tickt. Bis Montag kann man noch auf ein glückliches Ende dieser Geiselaffäre rechnen.

Welchen Lösegeld-Betrag Radio Zürisee zu zahlen bereit ist, war nicht in Erfahrung zu bringen.

(pat)

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