Radioaktives Wasser in der Aare
Aktualisiert

Radioaktives Wasser in der Aare

Das Paul-Scherrer-Institut gibt auf seiner Homepage kryptisch verklausuliert bekannt, dass nach einem technischen Zwischenfall «nicht routinemässig» radioaktiv verseuchtes Wasser in die Aare geleitet wird.

Im Rahmen von Reparaturen sei es nötig gewesen, das radioaktiv kontaminierte Wasser in die Aare zu leiten, schreibt das Paul-Scherrer-Institut (PSI) in Villigen AG zurückhaltend unter dem Titel «Reparatur an der SINQ».

Während zweier Monate werden insgesamt 125 Kubikmeter verseuchtes Wasser in die Aare geleitet. Weil sich durch ein Leck überschweres Wasser (Tritium) mit dem Kühlwasser - das in einem separaten Kreislauf geführt wird - vermengt hat, ist die Massnahme notwendig geworden. Das berichtet der «Bund» am Freitag.

Das Wasser sei stark verdünnt worden, so dass für Mensch und Umwelt keine Gefahr bestehe, schreibt das PSI auf seiner Homepage in Abstimmung mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG). Die Abgabe der Radioaktivität ins Aarewasser liegt gemäss PSI weit unterhalb der gesetzlichen Limiten. Gegenüber dem «Bund» sprach ein BAG-Sprecher von der «bestmöglichen Entsorgung».

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