Rad: Radprofi Ricco bleibt lange gesperrt
Aktualisiert

RadRadprofi Ricco bleibt lange gesperrt

Der italienische Radprofi Riccardo Ricco (29) ist mit seinem Rekurs gegen seine zwölfjährige Doping-Sperre vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) gescheitert.

Ricco bemängelte erfolglos, dass einige Zeugen nicht vernommen worden seien. Sein Recht auf Verteidigung sei deshalb verletzt worden.

Der Bergspezialist stand bereits 2009 vor den CAS-Richtern in Lausanne. Damals erzielte er einen Teilerfolg. Seine zweijährige Sperre wegen EPO-Dopings bei der Tour de France 2008 wurde damals auf 20 Monate reduziert.

Im Februar 2011 wurde Ricco wegen Gesundheitsproblemen in ein Spital eingeliefert. Gegenüber einem Arzt gab er eine missglückte Eigenbluttransfusion zu, was er später aber wieder bestritt. Im April 2012 schloss das italienische Olympische Komitee (CONI) Ricco als Wiederholungstäter für zwölf Jahre von Wettkämpfen aus. (si)

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