Drogenfund: Rätsel um 69 Kilo Kokain in Appenzell

Aktualisiert

DrogenfundRätsel um 69 Kilo Kokain in Appenzell

Der Innerrhoder Polizei war im Juli 2018 ein grosser Drogenfund gelungen. Woher die Drogen stammen, ist nach wie vor unklar.

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Kokain wird auf verschiedenste Weise in die Schweiz geschmuggelt. Die Tessiner Polizei präsentierte am Montag, 30. Juli 2007, an einer Medienkonferenz auf dem Monte Ceneri beschlagnahmte Kokain Bolas, die in einer Zigarettenschachtel versteckt waren.

Kokain wird auf verschiedenste Weise in die Schweiz geschmuggelt. Die Tessiner Polizei präsentierte am Montag, 30. Juli 2007, an einer Medienkonferenz auf dem Monte Ceneri beschlagnahmte Kokain Bolas, die in einer Zigarettenschachtel versteckt waren.

Keystone/Karl Mathis
Das in Appenzell gefundene Kokain befand sich in einem Schiffscontainer.

Das in Appenzell gefundene Kokain befand sich in einem Schiffscontainer.

Keystone/Gaetan Bally
Ein Zollbeamte präsentiert am 20.07.2017 in Hamburg Kokain aus einem grossen Kokainfund, der im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt wird. Der Hamburger Zoll hat am Donnerstag einen Rekordfund von 3,8 Tonnen Kokain präsentiert.

Ein Zollbeamte präsentiert am 20.07.2017 in Hamburg Kokain aus einem grossen Kokainfund, der im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt wird. Der Hamburger Zoll hat am Donnerstag einen Rekordfund von 3,8 Tonnen Kokain präsentiert.

Christian Charisius

In einem Schiffscontainer kamen 69 Kilogramm Kokain zum Vorschein. Nun sistiert die Staatsanwaltschaft das Verfahren. Die Täter konnten nicht ermittelt werden.

Am 26. Juli 2018 beschlagnahmte die Kantonspolizei zusammen mit Spezialisten der Eidgenössischen Zollverwaltung bei einem Unternehmen in Appenzell 69 Kilogramm Kokain in einem Schiffscontainer und verhaftete einen damals 34-jährigen polnischen Lastwagenchauffeur.

Verfahren sistiert

Die Innerrhoder Staatsanwaltschaft eröffnete eine Untersuchung gegen Unbekannt wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz. In enger Zusammenarbeit mit den Kantonspolizeien von Innerrhoden und St. Gallen, der Eidgenössischen Zollverwaltung sowie dem Bundesamt für Polizei wurde versucht, die Täterschaft zu ermitteln.

Trotz umfangreichen Ermittlungen konnte sie nicht identifiziert werden. Sie sei weiterhin unbekannt, heisst es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft vom Donnerstag.

Daher wurde das Verfahren sistiert. Der polnische Lastwagenfahrer wurde vollständig entlastet. Eine Wiederaufnahme der Untersuchung würde geprüft, sollten sich neue Hinweise auf die Täterschaft ergeben. (sda)

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