Aktualisiert 15.01.2020 15:08

Insgesamt 25'000 Franken deponiertRätsel um Geldsegen für englisches Dorf ist gelöst

Fünf Jahre lang tauchten in einem englischen Dorf immer wieder Geldbündel à 2500 Franken auf. Nun outeten sich die Spender.

von
trx
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Detective Constable John Forster mit einem der insgesamt 13 Geldbündel, die zwischen 2014 und heute auftauchten.

Detective Constable John Forster mit einem der insgesamt 13 Geldbündel, die zwischen 2014 und heute auftauchten.

Durham Constabulary
Die Hauptstrasse von Blackhall Colliery. Im ehemaligen Kohleabbau-Städtchen leben einige, die die Geldgeschenke gut brauchen können.

Die Hauptstrasse von Blackhall Colliery. Im ehemaligen Kohleabbau-Städtchen leben einige, die die Geldgeschenke gut brauchen können.

Dieses Mysterium konnte auch die Polizei nicht lösen: In der kleinen nordenglischen Gemeinde Blackhall Colliery wurden seit 2014 immer wieder in Plastiksäcken eingepackte Geldbündel à 2000 Pfund (umgerechnet 2510 Franken) gefunden – stets an Orten, wo das Geld sicher entdeckt wurde.

Insgesamt 13-mal tauchten Bündel mit 20-Pfund-Noten auf – und jedes Mal brachten ehrliche Finder das Geld zur Polizei. Diese befragte Einwohner, Banken und die Post und nahm sogar Fingerabdrücke – sie wusste schliesslich nicht, ob das Geld einen kriminellen Hintergrund hatte.

Spenden für Bedürftige

Nach über fünf Jahren ist das Rätsel laut dem «Independent» nun gelöst: Ein Paar hat sich bei der Polizei gemeldet und zugegeben, das Geld deponiert zu haben. Die beiden, die anonym bleiben wollen, haben laut Detective Constable John Forster «eine emotionale Bindung» an das Dorf, weil ihnen dort einmal jemand Hilfe leistete.

Da das Paar einen «unerwarteten finanziellen Glücksfall» erlebte, beschloss es, Menschen, die Hilfe nötig hatten, mit Geld zu helfen, etwa Arbeitslosen oder älteren Menschen.

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Die ehrlichen Finder dürfen das Geld nun behalten. Ob der Segen weitergeht, ist unklar.

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