Rätsel um halbierte Schädel gelöst
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Rätsel um halbierte Schädel gelöst

Nach dem Fund von mehr als einhundert aufgesägten menschlichen Schädeln in einer Schlucht in China ist die Polizei zu einem überraschenden Schluss gelangt. Aus der Schädeldecke fertigten Kunsthandwerker Trommeln - ein beliebtes Souvenir für Touristen.

Dies meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag. Den Ermittlungen zufolge hatte ein Bauer aus der nordwestlichen Provinz Qinghai die Köpfe aus Gräbern gestohlen und an zwei Kunsthandwerker verkauft. Diese brauchten nur den obersten Teil der Schädel und warfen die Reste in die Schlucht.

Der Fund der 121 Totenköpfe hatte grosses Aufsehen erregt und Vermutungen geweckt, es handele sich um Opfer eines Serienmörders. In der tibetischen Folklore spielen Kunstwerke aus Menschenknochen eine wichtige Rolle. Die Instrumente werden auch von Touristen gerne als Souvenir gekauft. (sda)

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