Aktualisiert 06.02.2008 11:57

Räuber-Clique überführt

Die Zürcher Stadtpolizei hat Ermittlungen gegen 17 Jugendliche abgeschlossen, die insgesamt zwölf Raubstraftaten begangen haben.

Die Opfer wurden in der Regel verbal bedroht, teilweise in den «Schwitzkasten» genommen und genötigt, Natels und Bargeld auszuhändigen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. In mehreren Fällen wurden die Opfer auch geschlagen, in einem Fall wurde ein bereits am Boden liegender Mann mit Füssen getreten, bis er bewusstlos wurde. Die Polizei war im vergangenen Oktober zunächst drei Jugendlichen, einem 16-jährigen Schweizer, einer 16-jährigen Brasilianerin und einem 17-jähriger Schweizer auf die Schliche gekommen. Es habe sich rasch gezeigt, dass die drei für diverse Raubstraftaten in Zürich und in Winterthur verantwortlich waren, schrieb die Polizei. Insgesamt konnten zwölf Taten aufgeklärt werden, welche jeweils in unterschiedlicher Zusammensetzung erfolgten. An den Delikten waren neben den bereits Festgenommenen weitere 14 Personen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren beteiligt. Sie kommen aus der Schweiz, Brasilien, Mazedonien, der Dominikanischen Republik, Kenia und der Türkei. Der Deliktsbetrag beläuft sich auf rund 2.600 Franken. (dapd)

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