Swiss Indoors: Rafael Nadal sagt seine Teilnahme erneut ab

Aktualisiert

Swiss IndoorsRafael Nadal sagt seine Teilnahme erneut ab

Sechs Tage vor dem Beginn sagt Rafael Nadal seinen Start in Basel ab. Die Weltnummer 1 leidet unter Knieproblemen.

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Roger Federer präsentierte sich in Shanghai in Bestform und gewann das Turnier im Final gegen Rafael Nadal souverän.

Roger Federer präsentierte sich in Shanghai in Bestform und gewann das Turnier im Final gegen Rafael Nadal souverän.

/Lintao Zhang
Doch noch steht nicht definitiv fest, ob der Maestro auch in Basel die Fans verzücken wird.

Doch noch steht nicht definitiv fest, ob der Maestro auch in Basel die Fans verzücken wird.

AP/Andy Wong
Auch bei Rafael Nadal gab es ein Fragezeichen. Mittlerweile steht fest: Die Teilnahme des Spaniers an den Swiss Indoors ist vom Tisch. Er hat mit einer Verletzung zu kämpfen.

Auch bei Rafael Nadal gab es ein Fragezeichen. Mittlerweile steht fest: Die Teilnahme des Spaniers an den Swiss Indoors ist vom Tisch. Er hat mit einer Verletzung zu kämpfen.

AFP/Nicolas Asfouri

Rafael Nadal leidet seit dem am Sonntag gegen Roger Federer verlorenen Final in Schanghai unter Knieproblemen. Damit wird vom 23. bis 29. Oktober der siebenfache Turniersieger und Lokalmatador als Nummer 1 gesetzt sein.

Nadal und die Swiss Indoors - das ist seit Jahren eine komplizierte Beziehung. Nachdem er als Teenager zweimal in Basel gespielt und jeweils in der 1. Runde verloren hatte, sollte der Spanier in den letzten fünf Jahren jeweils eines der Aushängeschilder sein. Nun musste er aber bereits zum dritten Mal Forfait erklären.

2013 sagte er drei Tage vor dem Turnierstart wegen Müdigkeit ab, im vergangenen Jahr beendete er seine Saison nach der Asien-Tournee. 2014 scheiterte Nadal von Problemen mit seinem Blinddarm geschwächt im Viertelfinal an Borna Coric, 2015 verlor er einen hochklassigen Final gegen Roger Federer.

Wer eröffnet das Turnier?

Vor Schanghai hatte Nadal das US Open und das Turnier in Peking gewonnen und so seine Führung in der Weltrangliste gegenüber Federer ausgebaut. Bei den Swiss Indoors war er für den Eröffnungstag vorgesehen.

Wer den Platz von Nadal als sportliche Hauptattraktion vom Montag einnimmt, entscheidet Turnierdirektor Roger Brennwald erst nach der Auslosung vom Samstag. Musikalisch erfolgt der Auftakt der Eröffnungszeremonie in der St. Jakobshalle mit der schottischen Sängerin Amy Macdonald.

Was macht Federer?

Die Frage ist nun, wie es um Federers Teilnahme steht. Nach seinem Triumph in Shanghai schien diese noch nicht in Stein gemeisselt. Nach seiner Rückkehr in die Heimat werde er zunächst einmal mit seinem Arzt und dem Team schauen, wie er sich am besten vorbereiten könne.

«Was ist der Plan, wenn ich in Basel spiele, was, wenn ich weiter in die Zukunft schaue an die ATP-Finals? Diese zu gewinnen, ist mein grosses Ziel», sagte der 36-jährige nach dem Triumph in Shanghai. Der Fokus liegt auf London.

Nach Basel und vor dem Saisonfinale in der Londoner O2-Arena steht noch Paris-Bercy auf dem Programm. Die Hoffnung der Verantwortlichen der Swiss Indoors und der Schweizer Tennis-Fans ruhen klar auf diesem Plan: Sollte Federer vor London noch eine Pause einlegen, dann, indem er einen Bogen um die französische Hauptstadt macht.

Mit Henri Laaksonen und Marco Chiudinelli erhielten zwei Schweizer Davis-Cup-Spieler eine Wildcard in Basel. (sda)

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