Modul «Nauka» - Rakete bringt russisches Labormodul  zur Raumstation ISS
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Modul «Nauka»Rakete bringt russisches Labormodul zur Raumstation ISS

Ein russisches Labormodul für die Internationale Raumstation ISS ist am Mittwoch erfolgreich ins All gestartet. Eine Proton-M-Trägerrakete brachte das 20 Tonnen schwere Nauka-Modul in die Umlaufbahn, am 29. Juli soll es an der ISS andocken.

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Russland hat am 21. Juli 2021 sein Forschungsmodul mit dem Namen «Nauka» (Wissenschaft) zur Internationalen Raumstation (ISS) geschickt. 

Russland hat am 21. Juli 2021 sein Forschungsmodul mit dem Namen «Nauka» (Wissenschaft) zur Internationalen Raumstation (ISS) geschickt.

AFP
Eine Trägerrakete vom Typ Proton-M hob mit dem 13 Meter langen Labor vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in der Steppe der zentralasiatischen Republik Kasachstan ab. 

Eine Trägerrakete vom Typ Proton-M hob mit dem 13 Meter langen Labor vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in der Steppe der zentralasiatischen Republik Kasachstan ab.

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Die fliegende Labor soll am russischen Segment angebracht werden. Für die Fertigstellung wird mit mehreren Ausseneinsätzen russischer Kosmonauten gerechnet. 

Die fliegende Labor soll am russischen Segment angebracht werden. Für die Fertigstellung wird mit mehreren Ausseneinsätzen russischer Kosmonauten gerechnet.

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Die Internationale Raumstation ISS soll ein neues Labor bekommen. Das russische Modul «Nauka» (Wissenschaft) hob am Mittwochnachmittag planmässig vom Weltraumbahnhof Baikonur in der zentralasiatischen Republik Kasachstan ab, wie Live-Bilder der Raumfahrtbehörde Roskosmos zeigten. Zu sehen war, wie die unbemannte Trägerrakete vom Typ Proton-M bei gutem Sommerwetter startete.

Das fliegende Labor sollte eigentlich schon 2007 ins Weltall gebracht werden. Probleme hatten immer wieder zu Verzögerungen geführt. Es soll an den russischen Teil der Station andocken. Es wird mit mehreren Ausseneinsätzen gerechnet.

Der Flug zur ISS soll acht Tage dauern

An der Stelle, wo «Nauka» andocken soll, befindet sich das Modul «Pirs» (Anlegestelle), das Roskosmos zufolge als zusätzliche Andockstelle für Raumschiffe genutzt wurde. Sollte der Start des neuen Labors problemlos klappen, soll «Pirs» an diesem Freitag abgedockt und danach im Pazifischen Ozean versenkt werden.

Der Flug zur ISS soll acht Tage dauern. «Nauka» ist als Mehrzweckmodul vorrangig für die Forschung gedacht. Es soll aber auch als Mannschaftsquartier mit eigenem System zur Lebenserhaltung dienen. «Nauka» misst 13 mal 4,11 Meter bei einem Gewicht von mehr als 20 Tonnen. Das letzte Modul hatte Russland vor elf Jahren zum Aussenposten der Menschheit geschickt.

(DPA/kle)

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