Raketenkrise: Tiflis will mit Moskau verhandeln
Aktualisiert

Raketenkrise: Tiflis will mit Moskau verhandeln

Im Streit um eine angeblich von Russland auf georgisches Territorium abgefeuerte Rakete ist Georgiens Präsident Michail Saakaschwili zu einem Gespräch mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin bereit.

Durch ein «konstruktives Treffen» könnten «alle diese Probleme» gelöst werden, sagte Saakaschwili am Freitag bei einem Gespräch mit georgischen Studenten, wie der Fernsehsender Rustavi-2 berichtete.

«Wir befinden uns nicht im Krieg mit Russland. Wir wollen gute nachbarschaftliche Beziehungen mit Russland haben und mit dem Land zusammenarbeiten», fügte der georgische Staatschef hinzu.

Saakaschwili betonte zugleich, die georgische Armee sei dazu bereit, «auf jede Aggression zu reagieren». Ziel sei es aber, einen verantwortungsvollen Ansatz zu wählen.

Tiflis wirft Moskau vor, russische Flugzeuge hätten am Montag eine Rakete auf georgisches Territorium abgefeuert. Moskau bestreitet jede Verwicklung in den Vorfall, der sich rund 60 Kilometer westlich von Tiflis in unmittelbarer Nähe der abtrünnigen pro-russischen Region Südossetien ereignet haben soll.

(sda)

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