Aktualisiert 03.03.2019 16:26

Clásico-NiederlageRamos lässt seinen Frust an Messi ab

Es war nicht die Woche von Sergio Ramos. Das kriegen seine Gegenspieler im Clásico zu spüren – allen voran Lionel Messi.

Auch dieser Clásico hat seinen Aufreger: Ramos trifft Messi im Gesicht. (Video: Dazn)

Drei Tage nach dem 0:3 im Cup-Halbfinal-Rückspiel hat Real Madrid daheim gegen Barcelona auch den Clásico in der Meisterschaft verloren, wenn auch nur mit 0:1. Der Gewinn des 34. nationalen Meistertitels in der Clubgeschichte ist für die Königlichen wohl nur noch eine Illusion. Neu beträgt der Abstand auf den Erzrivalen zwölf Punkte.

Und so waren es andere Dinge, die nach dem Gipfeltreffen in der Hauptstadt zu reden gaben. Primär war es etwas: Die Hand von Sergio Ramos. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff geriet der Real-Captain mit Lionel Messi aneinander (Video oben).

Nach der dritten Aktion sah er Gelb

Die Aktion hatte keinen Pfiff und keine Karte zur Folge. Es wurde hitzig. Messi knöpfte sich den Spanier vor. Die beiden standen sich Kopf an Kopf gegenüber und mussten sich im Zaum halten, das war zu sehen. Es blieb beim Wortgefecht.

Ramos wollte nach der Partie nichts von Absicht wissen. «Solche Sachen passieren. Ich wollte ihn nicht treffen. Aber er hat etwas abbekommen und ist liegen geblieben», sagte der Innenverteidiger. Wesentlich mehr mit Absicht zu tun hatte die Aktion, die er sich fünf Minuten zuvor geleistet hatte.

Nachdem Messi einen Doppelpass lanciert hatte, wollte sich der Stürmer – im Rücken von Real-Captain Ramos – in den Strafraum schleichen. Doch Ramos durchschaute den Plan des Argentiniers und stellte ihm ein Bein. Auch hier gab es keine Karte.

Gelb sah Ramos dann doch noch, wenig überraschend nach einem Foul an Lionel Messi. Es war die fünfte des Innenverteidigers, die eine Sperre zur Folge hat.

Am Mittwoch das Cup-Aus gegen Barça, dann sperrt ihn die Uefa für seine mit Absicht herausgeholte gelbe Karte in der Champions League (um allenfalls eine spätere Sperre zu umgehen, provozierte Ramos die Verwarnung und gab es im Nachhinein öffentlich zu), gefolgt von der zweiten Niederlage innerhalb von wenigen Tagen gegen Erzrivale Barça: Es war nicht die Woche von Sergio Ramos.

(20 Minuten/sda)

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