Zürich: Ran an die Rande in öffentlichen Blumenbeeten
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ZürichRan an die Rande in öffentlichen Blumenbeeten

Am Donnerstag ist Erntetag: Die Stadt Zürich ruft ihre Bewohner dazu auf, das Gemüse, das in diesem Jahr in den Blumenrabatten gezogen wurde, zu ernten. Man muss es aber gut waschen.

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sda/rom

Statt Primeln und Geranien sprossen in vielen Blumenrabatten in diesem Sommer Randen, Federkohl und Mangold: Unter dem Motto «Nutzen und Zierde» pflanzte Grün Stadt Zürich für einmal auch Gemüse an.

«Dieses war ursprünglich zur Zierde gedacht und wurde von uns auch bewusst so kommuniziert - wir wollten ja nicht, dass die Touristen im Sommer abgeräumte Blumenbeete vorfinden», sagt Lukas Handschin, Sprecher von Grün Stadt Zürich. Immer wieder seien aber Anfragen aus der Bevölkerung gekommen, ob das Gemüse ernten dürfe.

Früh aufstehen - sonst ist alles weg

Nun erlaubt dies die Stadt morgen Donnerstag. Wenn die Beete am Abend dann nicht mehr ganz frisch aussehen sollten, macht das nichts. «Denn ab Freitag werden die Rabatten leergeräumt und für den Herbstflor vorbereitet», so Handschin.

Wer noch Gemüse finden will, sollte aber früh aufstehen: Die Stadt rechnet damit, dass viele Beete schnell leergeräumt sein dürften. Und sie empfiehlt, das Gemüse gut zu waschen. Die Entscheidung darüber, ob etwas überhaupt essbar ist, überlässt sie den Pflückerinnen und Pflückern.

Wo die Beete zu finden sind, hat die Stadt auf einer Google-Karte markiert.

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