Aktualisiert 19.05.2007 14:06

Randale in Kopenhagen

Hunderte Jugendliche haben sich in der Nacht zum Samstag in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen wieder heftige Strassenschlachten mit der Polizei geliefert.

Aus Protest gegen den Abriss eines Hauses bauten sie Barrikaden und setzten sie Brand. Von den mindestens 29 festgenommenen Personen wurden 21 später wieder freigelassen, wie Polizeisprecher Flemming Steen Munch am Samstag erklärte. Die Auseinandersetzungen, bei denen die Jugendlichen Flaschen und Steine auf die Polizisten warfen, begann schon am Freitagabend in der Kopenhagener Freistadt Christiana, die in den 70er Jahren von Aussteigern als alternative Wohnsiedlung gegründet wurde. Das Parlament duldete die Kommune 1987 als «soziales Experiment». Die Regierung plant inzwischen aber, dass eine Hausverwaltung die Verwaltung der Kommune übernimmt und die Anwohner Miete zahlen. (dapd)

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