Randale in Luzern
Aktualisiert

Randale in Luzern

Nach diversen Sachbeschädigungen sind am Samstagabend in Luzern 20 Jugendliche der linksautonomen Szene vorübergehend festgenommen worden.

Zuvor hatten sie am Torbogen ein Plakat mit der Aufschrift «Keine Nazi» aufgehängt.

Wie die Stadtpolizei am Sonntag mitteilte, hatten sich die Jugendlichen um 18 Uhr beim Bahnhofplatz versammelt. Als sie damit begannen, Bauabschrankungen und Bodenplatten zu beschädigen, griff die Polizei ein.

Die Jugendlichen reagierten darauf mit Flaschenwürfen gegen die Beamten. Mit Hilfe eines grösseren Aufgebots von Stadt- und Kantonspolizei wurden die Randalierenden eingekesselt und vorübergehend festgenommen. Einige von ihnen wurden wegen Sachbeschädigung, unanständigen Benehmens sowie Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte angezeigt.

Keine Ausschreitungen gab es im Zusammenhang mit dem Fussballmatch Luzern - Schaffhausen. Ein 23-Jähriger wurde nach dem Spiel beobachtet, wie er an einem VBL-Bus einen Sachschaden in der Höhe von rund 100 Franken verübte. Er wurde verzeigt.

Ausrücken musste die Luzerner Stadtpolizei über das Wochenende ausserdem wegen Betrunkenen, Ruhestörungen, Tätlichkeiten sowie einer Körperverletzung; letztere machte ebenfalls eine vorübergehende Festnahme nötig.

(sda)

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